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Phantast
| 20.000 Meilen unter dem Meer (1997) |
| Film - Science Fiction (F) | |||||||||
Im Jahr 1997 wurde der berühmte Stoff von Jules Verne gleich zweimal für das Fernsehen adaptiert und zweimal wurde darin versagt, den Stoff werksgetreu umzusetzen. Während die Hallmark Produktion schon mau war, kann diese Produktion als Katastrophe angesehen werden. Diese Verfilmung ist eine Beleidigung von Vernes Erbe. Die Geschichte beginnt damit, dass Pierre Arronax von seinem Vater diskreditiert wird. Dieser, Thierry Arronax (im Buch kommt er meines Wissens gar nicht vor) ist ein selbstverliebter Narr und Täuscher. Sein ganzer wissenschaftlicher Ruhm baut auf sehr dünnen Forschungsergebnissen auf. Ganz klar, dass ein solcher Mensch es nicht ertragen kann, dass sein Sohn möglicherweise aus seinem Schatten hervortritt.
Gegen Ende wird es immer konfuser: Nemo offenbart seinen Plan: Er hat ein neues Zuhause unter dem Meer erbaut und dort sollen sie nun alle leben. Die Heimstätte ist nichts anderes als - tadahh - das renovierte Atlantis. Doch Nemo weiss nicht, dass sich Thierry Arronax und Adm. McCutcheon langsam ebenfalls Atlantis nähern (der Zuschauer fragt sich zurecht, wie das Schiff die Nautilus finden konnte, aber der Admiral hat einen Falken, der das Schiff erspähte - hohoho). Die Verfilmung ist wirklich gräßlich. Alles wurde verschlimmbessert und der ganze Charme der Geschichte geht verloren. Die vielschichtigen Charaktere aus Jules Vernes Roman werden größtenteils zu Psychopathen (Adm. McCutcheon, Thierry Arronax, Captain Nemo und nicht zuletzt Ned Land) degradiert oder sind einfach nur vollkommen belanglos. Obwohl die Verfilmung 3 Stunden dauert machen die Abenteuer unter Wasser nur einen ganz kleinen Teil aus. Das Schiff wir nur zweimal verlassen. Im Buch beschreibt Jules Verne auf vielfältigste Weise die Ereignisse auf dem Meeresgrund. Vollkommen weggelassen wurden z. B. der Angriff der Riesenkrake mit der anschließenden Beerdigung auf dem Meeresgrund, die Entdeckung der Riesenauster und die Fahrt zu Nemos Insel. Fazit: Schlechter machen kann man es eigentlich nicht mehr. Ich habe nichts gegen Änderungen bei einer TV Adaption, aber dies sollen dann schon Verbesserungen sein.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


