Text Size

Sachbücher / Magazine

Aliens: Colonial Marines Technical Manual

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Reihe: Aliens
Titel: Aliens: Colonial Marines Technical Manual
Autor: Lee Brimmicombe-Wood
Verlag/Buchdaten: Harper Prism, 1996, 140 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Von diversen Serien und Filmen kennt man ja das Prinzip der Technical Manuals, die die in den Streifen verwendeten Gerätschaften mehr oder weniger auf den Grund gehen und sie plausibel erklären - je nachdem in welchen physikalischen Universum man sich gerade befindet. Passend zum zweiten Aliens-Film und zum Start der Dark Horse Comicserie "Aliens: Colonial Marines" gibt es das ganze nun für das Alien-Universum. Sehr breit widmet man sich naturgemäss den Hintergründen der Marines und deren Waffen, wobei man nach schon wenigen Seiten irgendwie genug davon hat. Fiktive Taktiken und Strategien sind ja ganz nett, wenn sie auch noch plausibel wären, dann könnte man sich auch noch darin hineindenken. Natürlich ist es gleich viel wert, über die Abwurftechniken bei planetaren Einsätzen zu wissen oder über die subraumkritischen Betriebsspezifikationen eines Warpkerns - aber zumindest bei Star Trek ist das ganze mehr durchdacht. Was wirklich sehr überflüssig ist, sind die vielen Waffenbeschreibungen. Da man offensichtlich nicht viel Phantasie besitzt, um das Aliens-Universum weiter auszugestalten und dabei die Gefahr besteht, das man über Sachen schreib, die kein Comic- oder Filmautor je berücksichtigt, widmet man sich lieber der detailfreudigen Beschreibung jeder noch so kleinen Handfeuerwaffe, die in den Filmen "Alien" und "Aliens" vorkam. Jedes noch so nette technische Spielzeug wird genauest beschrieben - so zum Beispiel der Laderoboter, der von Ripley im zweiten Film gegen einen Alien eingesetzt wurde. Aber beispielsweise kümmert man sich kaum um den Bordcomputer aus dem ersten Film, der doch für den einen oder anderen Spannungsbogen gesorgt hat. Bei Star Trek wären das sicher Dutzende Seiten geworden, inclusive einer detailfreudigen Anleitung, wie man das Ding auch wieder losbekommt. Hier jedoch bleibt man bei Oberflächlichkeiten von Seite ein bis zum Schluss, weswegen ich niemanden aus vollem Herzen empfehlen kann, das Buch zu kaufen - ausser man steht auf Komplettsammlungen und besitzt auch schon die Alien-Klobrille mit Lochfrass....

I WANT YOU

 

Fictionfantasy.de sucht Phantastik-Begeisterte, die bereit sind an dieser Seite mitzuarbeiten.

Die Hilfe kann ganz unterschiedlich sein und muss auch nicht unbedingt das Verfassen von Texten sein - auch am Layout muss gearbeitet werden oder an der Datenbank.

Wenn dies etwas für dich ist, scheibe einfach eine EMail an rupert.schwarz @ gmx.de.

Schriftsonar

Schriftsonar #55 erschienen.

Datastream:
Kai Meyer: Die Krone der Sterne
Ian McDonald: Luna
Ian M. Banks: Surface Detail
Daniel Suarez: Daemon
Daniel Suarez: Dark Net
Daniel Suarez: Kill Decision

 

Phantast

 

PHANTAST ist das kostenlose, gemeinsame Online Magazin von fictionfantasy.de und www.literatopia.de das ca. dreimal pro Jahr erscheint. Wie der Name schon sagt, dreht es sich um die Phantastik in all ihren Ausprägungen. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein!
Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten.

Übersicht aller Ausgaben

Top 1000 der SF

Über 300 Leute haben aus über 2000 Büchern die Besten SF Werke abgestimmt. Hier gibt es die Ergebnisse.

Viel Spaß beim Stöbern.

Top 1000 der SF

Wer sind wir?

fictionfantasy ist ein verlagsunabhängiges Rezensionsportal für phantastische Werke und mehr. Derzeit sind über 15.000 Artikel abrufbar!
Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden? Hast du einen Blog und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? 
Schreibe uns! Kontakt siehe Impressum!