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Interviews

Wie Nic Bonczyk durch einem paranoiden schwarzen Reiter nach Schnutenbach verschleppt wurde und dort zum Einsamen Wolf wurde!

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Wie Nic Bonczyk durch einem paranoiden schwarzen Reiter nach Schnutenbach verschleppt wurde und dort zum Einsamen Wolf wurde!

Ein Interview, geführt von Andre Skora
(weitere Beiträge von Andre Skora auf fictionfantasy findet man hier oder auf seinem Blog wuerfelheld)

Hallo Nic,

vielen Dank für Deine Zeit. Du bist ja der Mann hinter dem Mantikore-Verlag. Könntest Du uns bitte den Verlag etwas genauer vorstellen?

Nic: Hallo – nun den Mantikore-Verlag gibt es ja nun schon ein paar wenige Jährchen. Nicht so lang, das wir schon überall bekannt wären aber lang genug das es immerhin schon einige Fans des Rollenspiels mitbekommen haben. Ja wir machen Rollenspiele, Romane aber vor allem Spielbücher – ein Genre des Rollenspiels, das wir bewusst wieder aufleben lassen wollen. Seine Gr0ße Zeit haben die Spielbücher in den 80er Jahren gehabt, doch auch jetzt finden wieder viele Leser zu diesen fast vergessenen Spielen.

Hauptaugenmerk liegt ja auf den Einsamer Wolf Spielbüchern. Was ist Einsamer Wolf und was habt ihr da im Angebot?

Nic: Einsamer Wolf war immer schon eine der ganz wichtigen Serien gewesen. Obwohl es im englischsprachigen raum eine Million mehr Spielbücher als in Dt. gab und gibt, ist, waren es doch überalle die gleichen 3-4 Serien, die Marktführend waren. Neben Fighting Fantasy (im dt. damals FantasyAbenteuerSpielbücher) von Steve Jackson und Ian Livingston waren das immer die Bücher um den Einsamen Wolf von Joe Dever. Fantastisch am Einsamen Wolf war die durchgehende Story der Saga. 28 Bände hatte die englische Serie – 12 wurden leider damals nur in dt. verlegt. Der Spieler spielt den Einsamen Wolf – letzten Überlebenden der Kai Lords einer art Psi begabter Kriegsmönche. Im ewigen Kampf gegen das übermächtige Böse in Form der Dunklen Lords von Helgedad erlebt der Einsame Wolf eine vielzahl von Abenteuern die in den verschiedenen Landstrichen der riesigen Welt Magnamund spielen. Das hat schon ganz schön Suchtpotential

Einsamer Wolf gab es ja bereits in den 80ziger Jahren. Was hat Dich veranlasst diese neu aufzulegen?

Nic: Nun es war wohl vor allem der persönliche Kontakt zu Joe Dever dem Erfinder des Einsamen Wolfs. Ich habe ihn kennengelernt und rasch gemerkt, das er ein sehr umgänglicher Mensch ist. Es hat sich gezeigt, das er sofort bereit war für eine Lizenzvergabe nach Deutschland und so zögerte ich nicht die Gelegenheit beim Schopfe zu fassen.

Was setzt Du Leuten entgegen, die der Meinung sind, dass das einfach nur Aufgewärmte Kost ist?

Nic: Das etwas alt ist heißt nicht das es schlecht ist. Gute Bücher, gute Spiele haben kein Verfallsdatum. Die Leser kaufen ja auch heute noch begierig den Herrn der Ringe, Conan, Lovecraft. Uralte Geschichten die schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Warum sollte das bei Rollenspielen und Spielbüchern anders sein?

Die Einsamer Wolf Mehrspielerbücher sind ja nun auch seit einiger Zeit von Euch erhältlich. Was ist der große Unterschied zu der anderen Reihe und wie spielt man diese?

Nic: Die Mehrspielerbücher sind der logische nächste Schritt. Es gibt Spielbuchfans die mehr über die Welt wissen wollen, es gibt andere die die Geschichten um den Einsamen Wolf lieber als Pen&Paper spielen möchten. Es gibt auch andere die noch nie Rollenspiele gespielt haben. Die Mehrspielerbücher bieten all diesen Lesern genau das was sie haben möchten. Ein leicht zu spielendes, leicht zu verstehendes Pen&Paper Spiel das zudem viele Hintergrundinfos über die Welt des Einsamen Wolfs bietet.

Auf der SPIEL 2012 ist ja Reiter der schwarzen Sonne erschienen. Könntest Du dazu bitte etwas mehr erzählen?

Nic: Na klar aber ich will auch nicht zuviel verraten

Wir bauen das Hauptsegment des Verlags – die Spielbücher kontinuierlich aus. Reiter der Schwarzen Sonne ist hier – neben bestehenden Serien wie dem Einsamen Wolf, Abenteuer Weltgeschichte und Legenden von Harkuna die erste eigene Verlagsproduktion. Grundlegend geht es um den Spieler, der zu beginn der Geschichte nichts weiß – nicht mal wer oder was er ist. Und ihm steht eine lange schicksalshafte Reise bevor. Swen Harder – der Autor dieses bisher größten aller Spielbücher (mit 1350 Abschnitten fast 3x so umfangreich wie ein Einsamer Wolf Buch) hat uns vor allem mit seinen inovativen – wirklich neuen und erstaunlich unkonventionellen Ideen fasziniert. In diesem Spielbuch – das einen sehr hohen wiederspielwert besitzt, sind so viele neue Ideen eingebaut… fantastisch! Ich staune immer noch.

Zu Reiter der schwarzen Sonne gibt es auch eine limitierte Edition. Wie kam es zu diesem Schritt?

Nic: Ja das war eine Idee direkt vom Autor. Es gibt inzwischen eine lebendige Spielbuch Community und um diesen Fans des Genres gerecht zu werden, die vor allem auch häufig Sammler der Spielbücher sind, haben wir entschlossen diese limitierte Ausgabe herauszugeben. Ein schönes Buch mit seinen Extras!

Wird es in Zukunft weitere Spielbücher abseits von Einsamer Wolf geben? Und wenn ja auch von deutschen Autoren und keine Neuauflagen?

Nic: Ja natürlich! Ich denke mit dem bisherigen Weg haben wir ja schon die Linie gezeigt. Einsamer Wolf der Marktführer aber auch andere alte Serien wie Abenteuer Weltgeschichte (Real Life Gambooks) und Legenden von harkuna (Fabled Lands). Dann eigene Produktionen wie Reiter der Schwarzen Sonne!

Ja es wird definitiv von beidem noch mehr geben – altbekannte Bücher und auch neue – die ersten Werke sind bereits in Bearbeitung!

Wie sieht es mit Spielbüchern aus anderen Genres als Fantasy aus? Hast Du da was in der Pipeline?

Nic: Ja auch das ist ein Thema. Natürlich ist Fantasy meist eines der beliebtesten Genres aber auch wir haben uns dazu schon Gedanken gemacht und so befindet sich derzeit tatsächlich etwas ganz anderes in Bearbeitung. Autor ist hier erstmals Alexander Kühnert, bekannt als Übersetzer der Einsamer Wolf Spielbücher. Ich setzte große Erwartungen in Alex Werk – ein Projekt auf das ich mich persönlich freue.

Frontcover Verrat in Wort und TatBürger gehorcht mir! So könnte man den nächsten Abschnitt einleuten. Ja ich möchte etwas mehr zu Paranoia wissen. Was ist das und was erwartet uns da?

Nic: Tja Paranoia ist wohl eins der kultigsten Rollenspiele die es überhaupt je gegeben hat. Das Spiel selbst ist eines der älteren – heißt es wurde einst in den 80er Jahren von West End Games (gibt es inzwischen leider gar nicht mehr) entwickelt. Zusammen mit Spielen wie Toons und P,P&P gehört Paranoia zu den witzigen Spielen die sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Das Konzept ist einfach …

Die Welt nach einem versehentlich ausgelösten Atomkrieg. Die letzten überlebenden Menschen bewohnen große Kuppelstädte – die man Alpha Komplex nennt. Der Staat wird regiert von dem allmächtigen Computer (die Überreste des damaligen Verteidigungscomputers – der sich noch immer an den russischen Atomangriff errinnert). Der etwas durcheinandergeratene Computer ist stehts bemüht seine Bürger zu schützen – vor allem vor Verrätern. Das können Mutanten, Kommunisten und Mitglieder von Geheimgesellschaften aller art (von denen es sehr viele gibt) sein. Die Troubleshooter (die Spieler) – Agenten des Computers sind hierfür das executive Organ des Staates. Findet Verräter und exekutiert sie! Das Problem bei der Sache ist, das sich in diesem Staat so ziemlich jeder (inklusive der Spieler) ganz schnell des Verrats schuldig macht, sei es das er ein Mutant, Kommunist, Geheimgesellschaftler ist oder sich sonst wie in irgendeiner Form des Verrats schuldig macht (das falsche sagt oder tut, Dinge benutzt die nicht seiner Sicherheitsstufe entsprechen etc.). Verrat führt zur Anklage, die (meist) zur sofortigen Terminierung durch den Computer, die Mitspieler oder sonstiger Sicherheitsorgane führen. Terminierung ist aber nur ein Weg den Tot in Paranoia zu finden. Manchmal ist es auch einfach nur die wahnwitzige Mission auf die einen der Computer geschickt hat, die „richtigen“ Gegner, durchgedrehte Roboter, Mutanten oder auch einfach nur die experimentellen Massenvernichtungswaffen mit denen man von der Forschungsabteilung ausgerüstet wurde. Was für ein Glück das es nur noch Klone in der Welt von Paranoia gibt, und das jeder Spieler gleich mehrere besitzt, die blitzschnell an den Ort des Geschehens (der Terminierung) gebracht werden, sobald ein Klon in erfüllung seiner pflicht das zeitliche Gesegnet hat.

Paranoia ist nun mittlerweile als überarbeitete Neuauflage im schönen Hardcoverband seit anderthalb Jahren erhältlich. Es gibt auch zwei Abenteuerbände mit mehreren Missionen. Und was erwartet uns da noch? Allerhand denke ich. Es gibt viel zu tun für die Troubleshooter und so auch für uns Wir arbeiten bereits an einem Band der sich mit Formularvordrucken für die Welt des Alpha Komplex beschäftigen. Formulare sind in dieser tödlich bürokratischen Welt sehr wichtig. Die Spielleiter werden sich freuen, das wir ihnen diese Mittel in die Hand geben. Bald darauf wird es dann auch sicherlich wieder neue Abenteuer geben.

Mit Paranoia geht Ihr ja den Weg der Neuauflagen wie bei Einsamer Wolf . Was hat Euch hier dazu bewogen?

Nic: Es ist doch so – es gibt Spiele und es gibt Spiele und es gibt auf jeden Fall Spiele, die nie eingestellt hätten werden dürfen. Es gab auch vor unserer Neuauflage tatsächlich noch immer regelmäßige und aktive Paranoia Spieler und Spielleiter die das spiel vor allem auf Cons immer wieder mit viel Spaß daran gespielt haben. Und das ist wirklich erstaunlich da die letzte Ausgabe von Paranoia aus den 90er Jahren stammte. Es ist also schon viele Jahre nicht mehr auf dem Markt und die meisten Spiele werden dann ganz schnell vergessen – Paranoia nicht! Es gibt Spiele die muss man einfach wieder aufleben lassen. Wir haben das mit Einsamer Wolf, ja mit dem Genre Spielbuch an sich – gemacht und nun haben wir das gleiche Konzept bei Paranoia angewandt. Wir lassen gute Spiele nicht sterben!

Wird es eigenständige Pen & Paper Rollenspielsysteme aus Eurem Hause geben?

Nic: Ein klares – JA! Auch wenn unsere ersten Publikationen ja wie eben schon gesagt, meist Neuauflagen alter bestehender Spiele / bücher waren, wird es auch ganz sicher Projekte aus unserer Feder geben. Ganz im Gegenteil ist es sogar so, das so viele Dinge schon auf dem Plan stehen, das wir schwer überlegen müssen in welcher Reihenfolge und wann die Projekte veröffentlicht werden. Wir reden hier derzeit auf jeden fall von 3 größere Spielbuchreihen und immerhin 2-3 Rollenspielen. Dazu kommen noch Einzelspielbücher und Romane, die wir in der Pipeline haben.

In den letzten Tagen wurde bekannt das Forsaken Colony bei Euch erscheinen wird. Was ist da dran und was kannst Du uns zu Forsaken Colony sagen?

Nic: Ja da sind wir schon bei einem der eben erwähnten Projekte. Noch kann ich dazu leider nicht viel sagen, nur soviel – ja wir machen es! Auf der Dreieichcon haben wir uns endlich – nach langer, langer Zeit endlich mit dem Autor Sascha Boss dazu entschlossen das schon sehr gut vorbereitete und entwickelte Spiel im Mantikore-Verlag wirklichkeit werden zu lassen. Dazu muss aber erwähnt werden, das dies noch etwas dauern wird. Ich denke aber gut Ding will Weile haben. Das Spiel ist prima und hat sehr schöne Ideen. Es wird eines von den neuen Produkten sein, die sehr gut in die derzeitige Rollenspielszene passt.

Schnutenbach ist ja ein weiteres Produkt aus Eurem Verlag. Ich habe das Buch ja letztlich gelesen und auch hier rezensiert. Was ist Schnutenbach?

Nic: Schnutenbach ist aus der Feder des Rollenspiel Urgesteins Karl-Heinz Zapf, der diesen Ort schon vor vielen Jahren entworfen hat. Es ist ein Universalwerk – also anwendbar für alle Fantasy-Rollenspiele – das das Dorf Schnutenbach mit all seinen Details, Gebäuden, Umgebung, Bewohnern, Gerüchten, Geheimnissen, Abenteuern, Abenteuerideen, Geschöpfen und und und beschreibt. Ein unendlicher Fundus für viele, viele Spielabende. Schnutenbach ist ein wirklich schönes Buch, da es sich nicht auf ein bestimmtes System konzentriert, sondern in seiner Anwendbarkeit so variabel ist. Man merkt dem Werk tatsächlich an, das der Autor schon so viele Jahre daran geschrieben hat.

Schnutenbach ist ja, wie der eigene Anspruch zeigt, eine universelle Fantasy Dorfbeschreibung. Wollt Ihr universelles in Zukunft öfters veröffentlichen?

Nic: Nun für Schnutenbach schon. Es sind für dieses Projekt noch weitere Abenteuer angedacht. Es ist doch schade, das es früher so viele Universalabenteuer gab und heute gar nicht mehr. Wir möchten diese Lücke daher mit diesem Projekt schließen.

Wie steht Ihr Fanpublikationen gegenüber und was sollte unbedingt bei solchen beachtet werden?

Nic: Guten Ideen gegenüber bin ich – sind wir – immer aufgeschlossen. Jeder der Schreibt hat einen kreativen Drang und viele Ideen sind wirklich fabelhaft. Manche auch nicht so sehr oder aber zumindest nicht für eine große Masse vermarktbar. Man sollte immer überlegen ob man ein Buch für sich – seine Spielgruppe oder tatsächlich für den gesamten Rollenspielmarkt schreibt.

Hast Du viele Anfragen im Bereich Fanpublikationen?

Nic: Nicht allzu viele aber wir sind ja auch ein kleiner Verlag. Und leider ist es auch so, das wir selbst wenn wir uns für ein Werk entscheiden dies nicht sofort umsetzen können. Das braucht dann zeit um es in unsere Planungen zu integrieren und so können schon mal 2-3 Jahre ins Land gehen.

Gesteht!Wie entwickelt sich Deiner Meinung nach die deutsche Rollenspielszene?

Nic: Ach ja das ist diese Frage danach ob alles vor die Hunde geht oder? Ob wir langsam Aussterben und das Hobby dem Ende entgegen geht? Nein das denke ich nicht. Allzuoft bemitleidet sich doch die Szene zu sehr selbst. Ich finde es fantastisch das es noch immer Pen&Paper gibt, es gibt auch immer noch die alten Spiele und sogar manchmal nicht mal von den alten Knackern wie mir sondern von jüngeren gespielt 

Natürlich gibt es inzwischen sehr viele alte Rollenspieler aber auch das verleiht der Szene doch nur ein weiteres Gesicht ein breiteres Spektrum. Ich selbst habe auch mit sehr jungen Jahren – vor sehr langer zeit mit Rollenspiel begonnen. Inzwischen 40 spiele ich selbst nicht mehr so oft aber beschäftige mich intensiv mit der Materie. Viele der alten Spieler wurden Autoren, Lektoren, Layouter, Illustratoren, Verleger etc. – sie wurden von Konsumenten der Rollenspielszene zu den Machern der Rollenspiele. Das ist interessant und richtig spannend! Und neue Spieler – jüngere kommen ja auch immer noch nach. Die Gewichtung verändert sich und daher glauben wir oft das Rollenspiel stirbt aus. Tut es aber nicht. Ich bin da positiv gestimmt. Ich sehen inzwischen Eltern die mit ihren kleinen Kindern Spielbücher lesen oder sogar Pen&Paper spielen. Die Eltern geben das an ihre Kinder weiter. Das hat es damals als wir begonnen haben nicht gegeben. Und mit dem nachwachsen neuer Generationen, kommen neue Spiele, neue Genres hinzu Wir müssen nicht denken das das Hobby ausstirbt, es wird nur vielfältiger – durch Konsolenspiele, neue Brettspiele, LARP etc.

Wie stehst Du dem Trend des Crowdfunding gegenüber?

Nic: Ganz ehrlich? Hab ich mir nie Gedanken drüber gemacht. Ich bin da noch ganz altmodisch und überlege mir selbst welche Projekte Sinn machen und welche nicht. Und dann gehen wir es an und arbeiten die Projekte aus. Für viele Projekte die in Verlagen verwirklicht werden, wäre diese art der Finanzierung wohl auch schwierig – nehmen wir mal Lizenzen z.B. da lässt sich der Partner wohl kaum bei der Anfrage darauf ein, mal abzuwarten ob sich genug Fans finden die seine Lizenz dann auch finanzieren. Nein – ich denke das ist wohl kein Konzept für uns aber für Fancommunitys oder Vereine die vielleicht selbst mal was auf die Beine stellen wollen – warum nicht?

So dann habe ich noch ein paar kurze Fragen zu Deiner Person, so das sich die LeserInnen ein besseres Bild von Dir machen können.

Rollenspiel ist für Dich?

Nic: Nicht Totzukriegen!

Die RPC 2013 ist?

Nic: Ein fantastisches Event !!! Kommt und besucht uns am Stand  Nein im Ernst die RPC hat sich zu einem der wirklich wichtigen Rollenspielevents im Jahr entwickelt. Man kann den Organisatoren da nur danken. Die Szene kann sich dort tatsächlich einmal in ihrer Gesamtheit treffen und sich austauschen, neue Produkte sehen, die Szene treffen und mit alten und neuen Freunden quatschen und spielen. Ein schönes Wochenende in jedem Jahr. Für uns wird es 2013 ein wichtiges Event da wir dort zum einen den 13. Band – den Start der bisher noch nie in Deutschland veröffentlichten Einsamer Wolf Großmeisterserie – am Stand haben. Weiterhin wird es (neben anderen Neuheiten) auch einen Einstieg in das Game of Thrones Rollenspiel – Ein Lied von Eis und Feuer – (einem unserer wichtigsten Neuheiten in 2013) geben. Zu diesem Spiel werden wir bestimmt auch noch das eine oder andere für die RPC planen – mal sehen . Abgesehen davon wird es auch noch eine schöne Auktion mit altem Rollenspielmaterial geben wie wir schon erfahren haben, an der wir uns sicherlich beteiligen werden.

Lieblingsbuch?

Nic: Phuu schwierig, es gibt so viele schöne Bücher. Eines ist natürlich „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Unter den SciFi Büchern auf jeden Fall „Der Ewige Krieg“. Als Kurzgeschichte Heinrich Bölls „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“. Ansonsten würde ich wahrscheinlich entgegen aller Erwartungen sagen es ist „365 tage im Eis“ – ein Bericht über die Shakelton Expedition.

Lieblingsfilm?

Nic: Na das ist jetzt noch viel schwieriger. Ich finde so was echt schwierig zu sagen, da es Filme gibt, die ich fantastisch finde und die mich in einer ganz bestimmten weise fasziniert und bewegt haben – die ich aber vielleicht nur 1 mal oder 2 mal gesehen hab. Auf der anderen Seite gibt es Filme die an sich nichts „besonderes“ darstellen, die ich aber hundtertausendmal gesehen hab – was ja zeigt das sie mir ganz gut gefallen  Nun um beiden arten von Film gerecht zu werden würde ich sagen da gibt es Filme mit denen ich aufgewachsen bin und die ich immer wieder schauen würde wie die alten Star Wars Teile, Alien 1-3, Willow und Indianer Jones als auch neuere Filme wie (natürlich) Herr der Ringe. Aber es gibt auch Filme die ich ganz besonders finde wie The Big Lebowski, Fargo, Der Flug der Phönix (Originalfassung), Zwei glorreiche Halunken und The Shootist (der letzte Film John Waynes). Ach ja und was man nicht vergessen darf – Der Hofnarr mit Danny Kaye.

So vielen Dank für das Interview und die letzten Worte überlasse ich dann Dir!

Nic: Vielen Dank für das Interview.

Hier findet man Rezensionen rund um den Mantikore Verlag auf fictionfantasy

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