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Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche

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Biographie

Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche (* 9. September 1778 in Ehrenbreitstein (heute Koblenz); † 28. Juli 1842 in Aschaffenburg) war ein deutscher Schriftsteller und neben Achim von Arnim der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik.
Clemens Brentano war der zweite Sohn des Frankfurter Kaufmanns Peter Anton Brentano (aus der Linie der Brentano di Tremezzo) und der vom jungen Goethe verehrten Maximiliane von La Roche, damit ein Enkel von Sophie von La Roche. Der in vielen Lexika anzutreffende zweite Vorname „Maria“ gehört nicht zu seinen Taufnamen. Der Name wird sehr oft Clemens von Brentano geschrieben, doch beruht diese Nobilitierung des Dichters auf einer Verwechslung mit dem Diplomaten Clemens von Brentano di Tremezzo (1886-1965), der mit Clemens Brentano nur entfernt verwandt ist (ein Ururenkel seines Halbbruders Franz Dominicus Brentano).
Zu seinen zahlreichen Geschwistern gehörten Bettina Brentano (besser bekannt als Bettina von Arnim), Georg Brentano, Christian Brentano, Sophie Brentano, Ludovica Brentano ("Lulu"), Kunigunde Brentano („Gunda“), die mit dem Rechtsgelehrten Friedrich Carl von Savigny verheiratet war, sowie Magdalene ("Meline") Brentano (verh. von Guaita).
Clemens Brentano benutzte in seinen ersten Veröffentlichungen den Namen Maria als Pseudonym und hat stets den 8. September, den katholischen Feiertag von Mariä Geburt, als seinen Geburtstag angegeben.
Clemens Brentano wurde katholisch getauft und wuchs in Frankfurt am Main und in Koblenz auf. Nach dem Scheitern einer kaufmännischen Lehre 1797 studierte er jeweils nur wenige Semester in Halle Bergwissenschaften und ab 1798 in Jena Medizin. Statt sein Studium abzuschließen, widmete er sich aber immer mehr seinen literarischen Neigungen. In Jena lernte er die Vertreter der Weimarer Klassik (Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried von Herder, Johann Wolfgang von Goethe) und der Frühromantik (Friedrich Schlegel, Johann Gottlieb Fichte und Ludwig Tieck) kennen. Von den Werken und literaturtheoretischen Schriften der Jenaer Frühromantik ließ Brentano sich zu seinen ersten Werken anregen, vor allem zu dem Roman Godwi, in dem auch einige der bekanntesten Gedichte Brentanos enthalten sind (Zu Bacharach am Rheine, Sprich aus der Ferne, Ein Fischer saß im Kahne).
1801 in Göttingen, wo er als Student der Philosophie eingeschrieben war, lernte er Ludwig Achim von Arnim kennen, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft und Liebe verband und mit dem er 1802 eine Reise auf dem Rhein unternahm. In den nächsten Jahren wohnte er bis 1811 immer wieder über längere Zeiträume hinweg mit Arnim zusammen.
Nach seiner Heirat mit der Schriftstellerin Sophie Mereau zog er 1804 nach Heidelberg, wo er mit Arnim die Zeitung für Einsiedler und die Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" herausgab. Seine Frau starb 1806 bei der Geburt des dritten Kindes; auch die beiden ersten Kinder - Achim und Joachime - sind nur wenige Wochen alt geworden. Zudem erlitt Sophie eine Fehlgeburt. Wenige Monate später heiratete Brentano Auguste Bußmann, behielt aber sein 'Wanderleben' bei (Aufenthalte in Kassel und Landshut). Die zweite Ehe wurde 1814 geschieden.
Seit Ende 1809 hielt er sich in Berlin auf, wo er am literarischen Leben teilnahm und an seinem (bereits seit 1802 entstehenden und erst postum veröffentlichten) Versepos 'Romanzen vom Rosenkranz" und an den (ebenfalls erst nach seinem Tod erschienenen) 'Rheinmärchen' arbeitete. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der seit 1810 bestehenden Deutschen Tischgesellschaft, deren antijudaistische, zum Teil in Antisemitismus übergehende Tendenz er u. a. mit seiner Schrift Der Philister vor, in und nach der Geschichte aktiv unterstützte. Antijudaistische Anspielungen begegnen auch in vielen weiteren seiner nach 1810 entstandenen Werke (z. B. in Gockel, Hinkel und Gakeleia), das bekannteste seiner religiösen Werke, Das bittere Leiden, versammelt fast alle Topoi des christlichen Antijudaismus. Dagegen findet sich in einem anderen, etwa gleichzeitig entstandenem Werk, Das Leben Jesu, eine genaue und offenbar mit Sympathie geschriebene Schilderung des Judentums zur Zeit Christi.
Nur kurze Zeit währte seine Mitarbeit an Heinrich von Kleists Berliner Abendblättern, sie endete nach Differenzen mit Kleist.
1811 reiste Brentano von Berlin ab, um sich die nächsten beiden Jahre in Böhmen und seit 1813 in Wien aufzuhalten. In dieser Zeit entstanden die Dramen 'Aloys und Imelde' (erst 1912 veröffentlicht) und 'Die Gründung Prags' (1815 im Druck erschienen). Der Versuch, sich in Wien als Bühnenautor zu etablieren, führte zu einem eklatanten Misserfolg.
Seit seiner Rückkehr nach Berlin im Jahr 1815 befand sich Brentano in einer Lebenskrise, die ihn zunächst zur pietistischen Erweckungsbewegung und schließlich zur Rückkehr zur katholischen Kirche führte. Dieser Schritt wurde motiviert durch die Bekanntschaft mit der Pastorentochter Luise Hensel, die er Ende 1816 kennenlernte. Zunächst erwog der geschiedene Brentano den Übertritt zum Protestantismus, um Luise Hensel heiraten zu können. Als sie seinen Antrag zurückwies, bemühte er sich um die Bekehrung der Freundin zur katholischen Kirche; 1818 konvertierte sie. Er legte 1817 die Generalbeichte ab und inszenierte seinen Verzicht auf weltliches Dichtertum, ohne sich doch in Wirklichkeit von der Dichtung zu verabschieden. Die Luise Hensel gewidmete Lyrik (u.a. "O schweig nur Herz, Ich bin durch die Wüste gezogen") verbindet Elemente frühromantischer Dichtungstheorie mit religiösen und erotischen Themen. Etwa seit 1816 entstand auch ein Teil der Italienischen Märchen, darunter die erste Fassung von "Gockel, Hinkel und Gackeleia".
1818 löste er seinen Berliner Hausstand auf, um die nächsten sechs Jahre im westfälischen Dülmen die Visionen der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick an deren Krankenlager in vierzig Foliobänden aufzuzeichnen. Wie sich in Untersuchungen, die während des ersten Seligsprechungsverfahrens Anna Katharina Emmericks unternommen wurden, erwies, vermischte Brentano in seinen Aufzeichnungen ihre Aussagen mit eigenen Anmerkungen sowie dichterischen Passagen, weshalb es nach heutigem Kenntnisstand schwierig ist, den Inhalt dieser Visionsprotokolle zu bewerten.
Nach dem Tod der Emmerick (1824) lebte Brentano an wechselnden Orten, ab 1829 in Frankfurt und ab 1833 in München. In dieser Zeit arbeitete er an Büchern, in denen er die Visionsaufzeichnungen verarbeitete: "Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christus" (1833), "Leben der heiligen Jungfrau Maria" (1852, postum), "Lehrjahre Jesu" (1858-1860 in einer Bearbeitung von Karl Erhard Schmoeger erschienen; authentische Ausgabe zuerst 1983) und eine Biographie Anna Katharina Emmericks (unvollendet; 1867-1870 in Schmoegers Bearbeitung; authentische Ausgabe zuerst 1981). Diese Werke wurden gegen Brentanos Willen als Erbauungsbücher gelesen und weltweit in riesigen Auflagenzahlen verbreitet. Ihr Einfluss ist in Teilen des romanischen und amerikanischen Katholizismus noch heute ungebrochen. Mit seinem Buch "Die Barmherzigen Schwestern" (1831) unterstützte er die Einführung der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Deutschland; zugleich ist das Werk einer der Höhepunkte deutscher Prosa. Als Organisator laikaler sozialkaritativer Tätigkeiten, die bei Brentano stets mit der Pflege enger persönlicher Beziehungen zu Frauen verbunden waren, hat Brentano eine nicht unerhebliche Bedeutung in der Vorgeschichte des katholischen Vereinswesens.
1833 lernte Brentano in München die Schweizer Malerin Emilie Linder kennen. Wie bei früheren Frauenbekanntschaften wiederholten sich Liebeswerbung und Bekehrungsbemühungen; wie früher entzog sich die Freundin diesen Forderungen, ohne aber von ihnen ganz unbeeindruckt zu bleiben. Sie konvertierte nach Brentanos Tod zur katholischen Kirche. Im Zusammenhang mit Brentanos später Liebe zu ihr entstand sein lyrisches Spätwerk, das neben den Gedichten Goethes, Hölderlins und Heines die eigenartigste und bedeutendste lyrische Leistung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts darstellt (u.a. "Ich darf wohl von den Sternen singen"). Wie die Linder-Lyrik, so knüpfen auch die in den 1830er Jahren entstandenen Märchenromane ("Fanferließchen Schönefüßchen", zu Lebzeiten unveröffentlicht; "Gockel, Hinkel und Gackeleia", 1838 erschienen) an das dichterische Werk aus der Berliner Zeit 1810-1818 an; zu den komplexesten und interessantesten seiner Arbeiten gehört das 102 Strophen lange Gedicht "Alhambra".
Neben diesen hochartifiziellen Werken beteiligte Brentano sich zeitweise aktiv an der propagandistischen Tätigkeit des katholischen Kreises um Joseph von Görres. Inwieweit er die politischen Absichten des restaurativen Konservatismus teilte, ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Zeitgenossen, unter denen manche ihn für einen Satanisten oder für eine "dämonische" Gestalt hielten, fiel die irritierende Vieldeutigkeit seines Lebenswandels und seiner mündlichen und unveröffentlichten schriftlichen Äußerungen auf, die sich mit dem Bild des frommgewordenen alternden Dichters schlecht vereinbaren ließ.
Die Orthodoxie seiner "religiösen" Werke war immer umstritten, es kam jedoch nie zu einer Indizierung der außerordentlich erfolgreichen Werke durch die römische Indexkongregation. Nach dem ersten vatikanischen Konzil haben sich auffällig viele von Brentanos ehemaligen, zu dieser Zeit noch lebenden Freunden und Bekannten von der Kirche abgewandt, ebensoviele aber gehörten zu den besonders entschiedenen Anhängern der Kirche.
Die letzten Lebensjahre Brentanos waren von Schwermut geprägt. Er starb 1842 in Aschaffenburg, im Hause seines Bruders Christian.
Der große Teil seiner dichterischen Werke war zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht geblieben und wurde erst nach seinem Tod herausgegeben, von seiner Schwägerin Emilie Brentano, der Frau seines Bruders Christian Brentano, und Joseph Merkel. (Gesammelte Schriften)

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme: Clemens Brentano

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Inka Loreen Minden

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Biographie

Inka Loreen Minden ist das Pseudonym einer Autorin, die im Jahr 1976 im bayerischen Berchtesgaden geboren wurde. Nach dem Abitur arbeitete sie einige Jahre als Zahntechnikerin, bevor sie sich 2006 ganz dem Schreiben widmete.

Bei Blue Panther Books erscheinen ihre Geschichten unter dem Pseudonym Lucy Palmer.

Pseudonyme: Lucy Palmer, Loreen Ravenscroft

Homepage: www.inka-loreen-minden.de

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Siegfried Langer

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Mit freundlicher Genehmigung Siegfried Langer

Biographie

Siegfried Langer wurde 1966 in Memmingen (Allgäu) geboren und lebt seit 1996 in Berlin.
Er veröffentlichte seinen ersten Roman im Dezember 2008. Dieser trägt den Titel 'Alles bleibt anders' und wurde sowohl für den Kurd Laßwitz Preis als auch für den Deutschen Phantastik Preis nominiert.
Siegfried Langers zweiter Roman, ein Psychothriller, erscheint im Sommer 2011 im Ullstein Verlag.
Weiterhin entstammen seiner Feder zwei Hörspiele sowie etwa zwei Dutzend Kurzkrimis für TV-Programm-Zeitschriften und andere Illustrierte.
Mehr Infos zu ihm gibt es auf seiner Homepage www.siegfriedlanger.de

Pseudonyme: keine bekannt

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Brent Weeks

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Biographie

Brent Weeks betrachtete das Schreiben fantastischer Geschichten schon immer als seine Berufung, inzwischen ist es auch sein Beruf geworden. Brent Weeks lebt mit seiner Frau in Oregon.
(Quelle: Mit freundlicher Genehmigung Random House)

Pseudonyme: keine bekannt

Homepage: http://www.brentweeks.com/

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Edwin Charles Tubb (E.C. Tubb)

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Biographie

Edwin Charles Tubb wurde am 15. Oktober 1919 in London geboren.

Nach dem 2. Weltkrieg verhalf E. C. Tubb zusammen mit seinen Zeitgenossen wie Ken Bulmer, John Christopher und John Wyndham die SF-Literatur in Groß Britannien zur Popularität, indem sie Stories für Magazine wie New Worlds und Science Fantasy schrieben. Nach seinem Debut 1951 entwickelte sich Tubb zu einem ausgeprägten Vielschreiber, der unter einer Unzahl von Pseudonymen in allen Genres zu Hause war. Weit über 100 Romane und ebensoviele Kurzgeschichten sind ihm zuzurechnen.

Der Autor lebte im Alter  zurückgezogen in England und starb am 10. September 2010 im Alter von 90 Jahren.

Pseudonyme (Auswahl):

Chuck Adams, Stuart Allen, Anthony Armstrong, Ted Bain, Alice Beecham, Anthony Blake, L. T. Bronson, Raymond L. Burton, Julian Carey, Morley Carpenter, Judy Cary, Julian Cary, J. F. Clarkson, Norman Dale, Robert D. Ennis, James Evans, James Farrow, James R. Fenner, R. H. Godfrey, Charles S. Graham, Charles Grey, Alan Guthrie, D. W. R. Hill, George Holt, Alan Innes, E. F. Jackson, Gordon Kent, Mike Lantry, P. Lawrence, Chet Lawson, Nigel Lloyd, Robert Lloyd, Frank T. Lomas, Ron Lowman, Arthur Maclean, Carl Maddox, Philip Martyn, John Mason, Carl Moulton, L. C. Powers, M. L. Powers, Edward Richards, Paul Schofield, John Seabright, Brian Shaw, John Stevens, Eric Storm, Andrew Sutton, Edward Thomson, Ken Wainwright, Frank Weight, Douglas West, Eric Wilding, Frank Winnard

Verlags- und Gemeinschaftspseudonyme (Auswahl):

Volsted Gridban (Gemeinschaftspseudonym), Gill Hunt, Gregory Kern, King Lang (Gemeinschaftspseudonym), Roy Sheldon

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Katie Gertrude Meridith Wilhelm Knight (Kate Wilhelm)

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Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).

Biographie

Katie Gertrude Meridith Wilhelm Knight wurde am 8. Juni 1928 in Toledo, Ohio geboren.

1956 veröffentlichte sie im Fantastic-Magazin ihre erste Science Fiction Story ("The Pint-Size Genie"). Kate Wilhelm bevorzugt das Novellen-Format für ihre Werke, so daß Romane wie Hier sangen früher Vögel (Where late the sweet Birds sang) eigentlich aus mehreren Einzel-Novellen zusammengesetzt sind. Doch diese Art des Schreibens mindert nicht ihre Qualität, so wurde der Roman mit dem Hugo und dem Jupiter ausgezeichnet.
In jüngerer Zeit hat sie sich ein wenig vom Science Fictiona bgewandt und schreibt Kriminalgeschichten und Thriller.

Sie war mit dem Autoren und Herausgeber Damon Knight verheiratet. Die beiden begündeten 1956 die Milford Science Fiction Writers` Conference und den Clarion Science Fiction Writers` Workshop.

2003 wurde die amerikanische Autorin in die Science Fiction and Fantasy Hall of Fame aufgenommen und zusammen mit ihrer Familie lebt sie heute in Eugene, Oregon.

Pseudonyme:

Kate Wilhelm

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Marc A. Herren

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Biographie

Als Mekka der Science Fiction ist die Schweiz nicht unbedingt bekannt. Das könnte sich bald ändern: Mit seinem Roman »Das Fanal « steigt der in Bern geborene Schriftsteller Marc A. Herren zu Beginn des Jahres 2010 ins Autorenteam der PERRY RHODAN-Serie ein.

Als Sohn eines Bäckerehepaars lernt Marc A. Herren nach eigenen Worten »schon früh die Symbiose von Handwerk und Kreativität kennen «. Der am 21. März 1976 geborene Schweizer hilft seinen Eltern in der Bäckerei, entwickelt aber unterschiedliche Interessen, die sich alle um das Geschichtenerzählen drehen: Lesen, Schreiben, Filme und Theater.

Bereits als Jugendlicher liest er mit großer Begeisterung die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN. An den Weltraum-Abenteuern interessieren ihn vor allem »die kosmische Dimension und die faszinierenden Charaktere «.

Herren besucht die Wirtschaftsmittelschule, später die Höhere Fachschule für Wirtschaft; er ist seitdem diplomierter »Betriebswirtschafter HF «. Zwischendurch leistet er seinen Militärdienst und hält sich im Ausland auf. Jahrelang arbeitet Herren für eine große Schweizer Bank, bei der er in der Funktion eines Teamleiters im Bereich E-Banking tätig ist.

Seine »kreativen Gelüste « entführen ihn im Sommer 2000 nach Hollywood an die New York Film Academy. Die gewonnene Greencard schlägt er allerdings aus und kehrt zurück in »die gute alte Schweiz «, wo er an seiner »bürgerlichen Karriere « arbeitet. Parallel dazu verfasst der junge Autor eigene Kurzgeschichten und nimmt an Schreibwerkstätten teil, bei denen er Kontakte knüpft. In der Folge schreibt er Romane für die Amateur-Serie »Thydery «, die moderne Science-Fiction-Ideen mit einer groß angelegten Hintergrund-Geschichte verbindet.

Dadurch wird die PERRY RHODAN-Redaktion auf ihn aufmerksam. Da man für die neue Reihe PERRY RHODAN-Action, die im Frühjahr 2008 startet, auch auf »neue Köpfe « setzen will, wird Marc A. Herren angesprochen. »Ich war völlig überrascht «, erinnert sich der Autor, »dass ich an der Serie mitwirken durfte, die mich ein Leben lang geprägt hat. «

Auf sein Engagement bei PERRY RHODAN-Action, für das er von Fans wie Kritikern sehr gelobt wird, folgen ein ein ATLAN-Taschenbuch sowie ein Roman für die Reihe PERRY RHODAN-Extra. Danach ist für die Redaktion der größten Science-Fiction-Serie der Welt klar: Marc A. Herren muss ins Team - im Januar 2010 wird er offiziell in die Riege der Teamautoren aufgenommen.

Der Autor, der fließend Englisch und Französisch und »leidlich « Schwedisch, Spanisch und Italienisch spricht, ist darüber hinaus in vielen anderen Bereichen tätig. So wirkt er als Pressechef eines erfolgreichen Damenvolleyball-Teams und arbeitet in den Ferien immer wieder auf einer schwedischen Tauchbasis auf Gran Canaria. Im Sommer 2009 entscheidet er sich endgültig dazu, seinem Traum zu folgen: Für ein Jahr siedelt er von der Schweiz nach Gran Canaria über, um dort tagsüber als Tauchlehrer tätig zu sein und abends schreiben zu können.

Bild und Biografie mit freundlicher Genehmigung des Verlages VPM

Pseudonyme: keine bekannt

Homepage: http://www.marcaherren.ch/

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Dr. Hartmut Kasper (Wim Vandemann)

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Biographie

Als Jugendlicher las er PERRY RHODAN-Comics, als Literaturwissenschaftler analysierte er die Serie - und jetzt stößt Dr. Hartmut Kasper unter seinem Pseudonym Wim Vandemaan zum Team der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Mit seinem Roman »Das Andromeda-Monument « begeisterte er sofort die Leser, und weitere Romane folgen jetzt rasch.

Der 1959 in Wanne-Eickel geborene Hartmut Kasper absolvierte nach seiner Schul- und Studienzeit eine abwechslungsreiche berufliche Laufbahn. Unter anderem arbeitete er im Finanzamt oder in einer Rheumaklinik. Als Pädagoge wirkte er an der Pädagogischen Hochschule im polnischen Olsztyn und an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel; derzeit ist er als Lehrer an einer Schule in Nordrhein-Westfalen tätig. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er in Gelsenkirchen.

Seinen ersten Kontakt zur PERRY RHODAN-Serie hatte Hartmut Kasper bereits mit acht Jahren, als er einen PERRY-Comic in die Hände bekam. Nachdem er daran Gefallen gefunden hatte, dauerte es nicht mehr lange, bis er zu »PERRY RHODAN fast ohne Bild « wechselte. Seit damals blieb er der Serie treu.

Erste Kontakte zur Redaktion der größten Science-Fiction-Serie der Welt knüpfte er bereits Mitte der 90er Jahre. Damals ging es ihm darum, über die Serie zu berichten: Seit Jahren arbeitete Kasper neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit für Rundfunksender, Zeitungen und Zeitschriften. Der Kontakt wurde enger, und beim PERRY RHODAN-Weltcon im Jahr 1999, einer Fan-Veranstaltung mit mehreren tausend Besuchern, hielt er einen begeistert aufgenommenen Vortrag. Seit 2001 betreut er das PERRY RHODAN-Journal, eine wissenschaftliche Beilage der Heftromanserie.

Als er im Sommer 2005 seinen ersten Roman für die ATLAN-Serie schrieb, war klar, dass er hierfür ein »offenes « Pseudonym wählen würde: einen Künstlernamen also, der nicht geheim gehalten werden sollte, der aber klar die verschiedenen Bereiche seiner journalistischen und schriftstellerischen Arbeit trennte.

Hartmut Kasper: »Ein Pseudonym gehört für mich wie das Titelbild und die Leserkontaktseite zum Gesamtkunstwerk Heftroman «; immerhin hätten schon die Gründungsautoren der PERRY RHODAN-Serie in den sechziger Jahren unter Künstlernamen gearbeitet. Kaspers Interesse galt schon während seiner Studienzeit dem niederländischen Kulturkreis, er studierte sogar Niederlandistik. Kein Wunder, dass er dann das Pseudonym Wim Vandemaan wählte.

Seit seiner ATLAN-Mitarbeit war Kasper aus dem PERRY RHODAN-Umfeld nicht mehr wegzudenken. So erwies es sich als folgerichtig, dass im Frühjahr 2007 sein erster Roman zur größten Science-Fiction-Serie der Welt erschien: »Das Andromeda-Monument « wurde als PERRY RHODAN-Extra publiziert. Die Begeisterung bei den Autorenkollegen wie bei den Lesern war groß - danach rückte Hartmut Kasper ins PERRY RHODAN-Team vor.

Bild und Biografie mit freundlicher Genehmigung des Verlages VPM

Pseudonyme: Wim Vandemaan

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Robert Feldhoff

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Biographie

"Als Elfjähriger las ich stramm Karl May, bis ich auf Vaters Nachttischschrank diese unglaublichen Titelbilder bemerkte. Irgendwann habe ich dann angefangen, die Romane zu `entwenden’."

Robert Feldhoff, geboren 1962 in Schorndorf, erinnert sich gerne an den Moment, als er Perry Rhodan für sich entdeckt hat.
Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg.

Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er mit der Lektüre begann. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur hatte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte.

Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 »Der Alpha-Asteroid «, ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. »Die Harmonie des Todes «, der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage.

Der »Jung-Autor « entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten.

Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposé-Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposé-Team. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von der Exposé-Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als »der große Stille aus dem Norden « charakterisiert, ab Band 2001 allein für die Steuerung der größten Science-Fiction-Serie der Welt zuständig.

Für mehr als 500 PERRY RHODAN-Romane sowie zahlreiche Nebenprojekte erstellte er die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben wurden. Seine Arbeit gestaltete den roten Faden und die großen Zusammenhänge, seine Ideen ermöglichten den Autoren, mit ihren Romanen zu glänzen. Gesellschaftliche Entwicklungen und Diskussionen flossen in die Exposé-Arbeit ein, Themen aus Kultur und Politik griff Feldhoff immer wieder auf.

Darüber hinaus war er für viele Begleit- »Produkte « der Serie verantwortlich. So lieferte er mit »Grüße vom Sternenbiest « den ersten Band der Reihe »Space Thriller «, der auch ins Tschechische übersetzt und 1998 vom Science Fiction Club Deutschland zum besten Roman des Jahres gekürt wurde. Robert Feldhoff arbeitete engagiert am PERRY RHODAN-Filmprojekt mit, das bisher nicht verwirklicht werden konnte. Er verfasste die Grundlagen für das im Jahr 2008 erschienene PERRY RHODAN-Computerspiel und lieferte zahllose Ideen für die weitere Vermarktung der Serie.

Daneben schrieb Feldhoff Kurzgeschichten für Anthologien, Hörspiel-Drehbücher, Beiträge für den »Playboy « und das »Zeit «-Magazin. Zusammen mit dem Künstler Dirk Schulz schuf er die erfolgreiche Comic-Serie »Indigo «. An der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, wo er als Dozent wirkte, gab er seine Erfahrungen an angehende Autoren weiter.

Zu Beginn des Jahres 2009 zeichnete sich eine schwere Krankheit ab, die ihn daran hinderte, weitere Exposés und Romane für die Serie beizusteuern, worauf Uwe Anton zunächst seine Vertretung in der Exposé-Redaktion übernahm. Als Robert Feldhoff am 17. August 2009 im Alter von nur 47 Jahren starb, wurde Uwe Anton schließlich sein Nachfolger als Chefautor der PERRY RHODAN-Serie.

- Bild und Biografie mit freundlicher Genehmigung der Pabel-Moewig Verlag KG -

Pseudonyme: Keine bekannt

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Phantast

 

PHANTAST ist das kostenlose, gemeinsame Online Magazin von fictionfantasy.de und www.literatopia.de das ca. dreimal pro Jahr erscheint. Wie der Name schon sagt, dreht es sich um die Phantastik in all ihren Ausprägungen. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein!
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