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Peter Haining

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Biographie

Der britische Verleger, Herausgeber und Autor Peter Haining wurde 1940 geboren und starb am 19.11.2007. Seinen beruflichen Werdegang begann er als Journalist. Diese Arbeit schien ihn nicht ganz auszufüllen, denn er begann Sachbücher zu schreiben und Kurzgeschichtensammlungen zusammen zu stellen. Der Phantastik wandte er nur die dunkle Seite zu, denn es waren in der Regel makabre Geschichten die er auswählte. Dabei blieb es gleich ob sie reine Phantastik oder Krimis und Thriller waren. Er lebte mit seiner Frau und seinem Sohn in der Umgebung von Hertfordshire, Grossbritannien.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: keine bekannt

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Ira Marvin Levin

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Biographie

Ira Levin wurde am 27.08.1929 in New York, Vereinigte Staaten von Amerika, als Sohn eines Spielwarenhändlers geboren. Er wuchs in der Bronx und in Manhattan auf, studierte an der Drake University in Iowa und an der New York University Philosphie und Englisch. 1950 schloss er sein Studium mit einem B. A. ab. Von 1953 bis 1955 diente er im Signalkorps der US-Army. Von den nur sieben Romanen, die er in seiner vierzigjährigen Schaffenszeit schrieb sind Die Frauen von Stepford und vor allem Rosemary's Baby die bekanntesten. Gerade Rosemary's Baby löste eine Welle von ähnlichen Filmen aus, als 1968 der Roman von Roman Polanski verfilmt wurde. Gleichzeitig wurde mit dieser Filmwelle der christliche Fundamentalismus in den Staaten gestärkt. Diese Entwicklung hat ihm nie gefallen. Fast alle seine Romane wurden, meist nach seinem eigenen Drehbuch, verfilmt.
Ira Levin war zweimal verheiratet. Seine erste Frau war Gabrielle Aronsohn mit der er drei Söhne hat, seine zweite Frau hiess Phyllis Finkel. Beide Ehen wurden geschieden.
Der amerikanische Drehbuchautor und Schriftsteller starb am 12.11.2007 im Alter von 78 Jahren an einem Herzinfarkt in seiner Wohnung in Manhattan, New York.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: keine bekannt

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Madeleine L'Engle

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Biographie

Madeleine wurde am 29. November im Jahr 1918 in New York geboren. Ihre Eltern waren der Autor und Journalist Charles Wadsworth Camp und die Pianistin Madeleine Hall Barnett Camp. Im Alter von zwölf Jahren zog die Familie nach Europa. Bedingt durch die beiden Berufe der Eltern wuchs Madeleine in Internaten in der Schweiz und Frankreich auf. Da sie von einem Internat ins nächste geschickt wurde hatte sie nie viel Anschluss an die Klassenkameradinnen. Sie las in jungen Jahren sehr viel und liess sich dabei von Autoren wie L. Frank Baum und George MacDonald beeindrucken. Die Umsiedelung nach Europa verdankte Madeleine der Tatsache, dass ihrem Vater im Krieg mit Senfgas die Lungen verätzt wurden. Die Familie erhoffte sich in den Schweizer Bergen Linderung für ihren Vater. Nach zwei Jahren zogen sie wieder in die Vereinigten Staaten und liessen sich in South Carolina nieder. Sie besuchte erst in Charleston ein Internat und studierte nach dem Tod ihres Vaters am Smith College Englisch. 1941 konnte sie dort mit Auszeichnung abgehen. Bereits während ihres Studiums schrieb sie Kurzgeschichten und Theaterstücke. In Greenwich Village arbeitet sie als Schauspielerin am Theater, wo sie auch ihren späteren Ehemann Hugh Franklin kennen lernte.
The small rain, ihr erster Roman, erschien 1945. Das Manuskript entstand in der Zeit zwischen ihren Auftritten. Ebenso wie Ilsa, der ein Jahr später erschien. Nach ihrer Hochzeit und mit der Geburt ihrer Tochter Josephine Jones hatte sie mehr Zeit, weitere Bücher zu schreiben. Doch nach anfänglichen Erfolgen, stellte sich danach nichts mehr ein. 1952 gab ihr Mann die Tätigkeit am Theater auf und die Familie kaufte sich ein Farmhaus in Connecticut und dort mit einem Laden ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Hugh und Madeleine adoptierten das Mädchen Maria Rooney und bekamen noch einen Sohn, den sie auf den Namen Bion tauften. In dieser Zeit erschien lediglich der Roman a winter's love 1957. Drei Jahre später erschien meet the austins. Das Kinderbuch erschien in Deutschland unter dem Titel Wir Austins im Ravensburger Verlag. Es wurde zu einem der beliebtesten Bücher der Autorin. Die Geschichte ist die einer heilen, glücklichen Familie, wie sie selbst nie eine hatte. Erst mit der Gründung einer eigenen Familie und der Adoption von Mary, schien sie dieser Idealvorstellung einen Schritt näher zu kommen. Der Ravensburger Verlag veröffentlichte auch a wrinkle in time von 1962 unter dem deutschen Titel Spiralnebel 101. Das Buch entstand in New York, wohin die Familie inzwischen gezogen war. Kurios am Rande ist zu erwähnen, dass ausgerechnet dieses Buch in den Jahren 1985 und 1990 aus zwei Grundschulbüchereien entfernt werden musste. Einmal mit der Begründung weil Jesus Christus im gleichen Atemzug mit Philosophen und Gelehrten genannt wurde, ein anderes Mal, weil Hexerei, Dämonen etc. darin vorkommen. Später erschien der Roman unter dem Titel Die Zeitfalte im Thienemann Verlag, ebenso wie die Fortsetzungen. In New York arbeitete sie als Bibliothekarin an der Cathedral of St. John the divine. Ab dieser Zeit kann man in ihren Erzählungen und Gedichten christliche Einflüsse nachweisen. In ihren Büchern taucht nicht nur ihr Sohn Bion immer wieder auf, den sie abgöttisch liebte, sondern auch Personen der Bibel. Sie führte die Geschichte um die Familie Austin weiter, sowie weitere Romane, die an a wrinkle in time anschlossen. Währenddessen wurde Hugh Franklin wieder Schauspieler und Star einer Seifenoper namens all my children. Hugh starb am 26. September 1986 an einem Krebsleiden. Sie schrieb sehr viel in dieser Zeit, bis etwa 1999. Ihr Sohn Bion starb am 17. Dezember diesen Jahres und es halten sich Gerüchte, es läge am überhöhten Alkoholkonsum. Aber auch der Autorin ging es nicht mehr so gut. Sie hatte Hüftoperationen hinter sich und im Jahre 2002 einen Schlaganfall. In den letzten Jahren lebte sie in New York, bevor sie in ein Pflegeheim in der Nähe ihrer Tochter Josephine verbrachte.
Madeleine L'Engle schrieb über sechzig Bücher, die den unterschiedlichsten Genres wie Science Fiction, Mystery, Abenteuer zuzuordnen sind, Gedichte und anderes mehr für alle Altersgruppen. Davon wurden jedoch die wenigsten Teile übersetzt. Dafür gelingt es ihr jedoch, in ihren Werken verschiedene Figuren immer wieder auftreten zu lassen, sowie die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen zu lassen. 2002 erschien der Fernsehfilm a ring of endless light und 2004 a wrinkle of time. Madeleine zeigte sich sehr jedoch sehr enttäuscht von den Produktionen der Disney-Studios.

Die amerikanische Autorin verstarb am Donnerstag den 6. September 2007 im Alter von 88 Jahren in Litchfield, Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: keine bekannt

Homepage: www.madeleinelengle.com

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Joseph Louis Hensley

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Biographie

Joseph Louis Hensley wurde am 19.03.1926 in Bloomington, Indiana, Vereinigte Staaten von Amerika geboren. Seine früheste Bekanntschaft mit der Science Fiction erfolgte mit dreizehn Jahren. Er besuchte die University High School und verliess sie 1944. Direkt von der Schule heuerte er bei der US-Marine an, wo er in einem Marinekrankenhaus diente. Nach seiner Dienstzeit studierte er an der Universität von Indiana. 1950beendete er die Highschool und erhielt seinen B.A. Abschluss. Noch im gleichen Jahr, am 18.Juni 1950 heiratete er Charlotte Ruth Bettinger in deren Heimatstadt Tell City. Zum Koreakrieg wurde er von der US-Marine für ein paar Jahre als Journalist eingezogen. 1955 beendete er die Indiana University School of Law und liess sich als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt nieder. Von 1961 bis 1962 vertrat er in der Generalversammlung die Bezirke Jefferson und Scott. Dann stieg er 1963 zum Bezirksstaatsanwalt für den fünften Gerichtsbezirk auf. Diesen Platz hatte er bis 1966 inne. Als Richter diente er ab 1975 beim Ripley Berufungsgericht. 1977 ernannte das Oberste Gericht von Indiana Hensley als Richter beim Berufungsgericht und lebte in Madison, Indiana, Vereinigte Staaten von Amerika. Ab 1988 diente er zwei Jahre als Präsident der Indiana Juristenvereinigung. Seine Frau starb im Jahr 2000.
Unter dem Pseudonym Joe L. Hensley schrieb er während seiner erfolgreichen Juristenlaufbahn Science Fiction und Kriminalromane. Ein anderes Pseudonym war Louis J. A. Adams. Von denen wurden jedoch nur sehr wenige übersetzt und in Deutschland eher spärlich veröffentlicht. Einige Krimis erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, ein paar Kurzgeschichten im Wilhelm Heyne Verlag. Eine seiner längeren Erzählungen lief als Selbstläufer innerhalb eines der in Amerika sehr beliebten pulp-Magazine. Im September 1953 wurde seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel and now quite human im Magazin beyond fantasy fiction veröffentlicht. Sein erster veröffentlichter Roman erschien 1960 unter dem Titel the color of hate. Seit 1960 veröffentlichte er mehr als zwanzig Romane und einhundert Kurzgeschichten. Mehr als die Hälfte davon drehte sich um den Richter Donald Robak, die ab 1971 mit der ersten Erzählung deliver us to evil erschienen. Viele der Erzählung spielen in der Stadt Bington, einer Mischung aus den Städten Madison und Bloomington. Gemeinsam mit Guy M. Townsend veröffentlichte er die geheimnisvolle Erzählung loose coins.
Zeitlebens waren er und seine Frau gern gesehene Gäste auf Science Fiction Cons wie dem Rivercon und dem Midwestcon. Hensley selbst galt als einer der Dinosaurier der Phantastik, das bedeutet, er war vor dem 4. Juli 1939 aktiv als Fan und später als Autor. 2006 erhielt er den First Fandom Hall of Fame Award.
Er starb am 24.09.2007 (eine andere Quelle spricht vom 27.08.2007) an Leukämie.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: Joe L. Hensley, Louis J. A. Adams

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Roger Elwood

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Biographie

Roger Elwood wurde 1943 in Atlantic City / New Jersey / USA geboren und starb am 02.02.2007. Der amerikanische Autor wurde eher dadurch bekannt, dass er Kurzgeschichtensammlungen herausgab. Einige Zeit arbeitete er mit Sam Moskowitz zusammen. Die Tätigkeit als Herausgeber bezog sich vor allem auf die 60er und 70er Jahre. Während er in den 60er Jahren sich mehr auf Nachdrucke spezialisierte, ging er später dazu über, Originalsammlungen heraus zu geben. Unter seiner Federführung entstanden so um die 80 Bücher. Zeitweise hatte er mit einem Viertel des gesamten Marktes fast ein Monopol für die interessantesten Erzählungen. Von 1975 bis 1977 betreute er die Buchreihe Laser Books. Es erschienen im Verlag Harlequin, zu dem Laser Books gehörte, 58 Titel. Unter anderem erschienen dort zum ersten Mal Romane von K. W. Jeter, Tim Powers und Dean R. Koontz. Zu den dort erschienen Büchern schuf Kelley Freas die Titelbilder.
Neben den Kurzgeschichtensammlungen, die nur in geringem Umfang in Deutschland erschienen, gab es noch die Serie Die Bartletts.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: keine bekannt

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Herbert W. Franke

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Biographie

Herbert W. Franke wurde am 14ten Mai 1927 in Wien geboren und feiert dementsprechend in diesem Jahr seinen achtzigsten Geburtstag. Ich möchte ihn hier gern vorstellen, mit Schwerpunkt auf seine phantastischen Werke, ohne dabei seine anderen Arbeiten herabzuwürdigen.
Er studierte an der Universität Wien Chemie, Physik, Psychologie und Philosophie. 1950 promovierte er mit einem Thema zur Elektronenoptik und wurde Doktor der Philosophie. Danach arbeitete er an einem technischen Forschungsauftrag. 1951 arbeitete er fünf Jahre lang für Siemens in Erlangen. Er entschloss sich 1956 als freier Fachpublizist und Schriftsteller zu arbeiten. Seine wissenschaftliche Arbeit befasste sich unter anderem mit der rationalen Grundlegung der Ästhetik. 1967 erschien zu diesem Thema sein Buch Phänomen Kunst. 1980 erhielt er in Österreich den Titel Professor.
Herbert W. Franke kam, wie viele andere, bereits als Jugendlicher (irgendwo stand das Jahr 1935) mit der Science Fiction in Berührung. Was für meine Generation Perry Rhodan ist, war für ihn die Serie Sun Koh von Lok Myler, das ist P. A. Müller. Während seiner Zeit bei Siemens schrieb er seine ersten Erzählungen. 1953 veröffentlichte er seine erste Erzählung in der Wiener Kulturzeitschrift Neue Wege. Bald darauf entschloss er sich, den Schritt als freier Schriftsteller zu wagen. Mit der Veröffentlichung seiner Kurzgeschichtensammlung Der grüne Komet sorgte er dafür, dass er größere Beachtung fand. Obwohl er bereits in den Utopia-Magazinen veröffentlichte, gilt er erst mit seiner Anthologie als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Jedoch schrieb er nicht nur im Bereich der Phantastik. Da die Interessen von ihm sehr weit gefächert sind, wirkte sich dies in der Vergangenheit natürlich auch auf seine Veröffentlichungen aus. Von der Höhlenforschung über die Kybernetik und Computergraphik bis hin zur menschlichen Abstammungslehre gingen seine Veröffentlichungen. Trotzdem, oder vielleicht deswegen, erschienen auch weiterhin seine Zukunftserzählungen. Teils als Roman, teils als Kurzgeschichten oder Hörspiele.
Seine Arbeit als Science Fiction Autor wurde nachhaltig dadurch unterstützt, dass er ab 1960 für den Wilhelm Goldmann Verlag tätig wurde. Zu seiner Hauptaufgabe gehörte es, die zur Veröffentlichung anstehenden Romane auf ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Neben dem Wilhelm Heyne Verlag wurden Goldmanns Zukunftsromane zu einem Wegbereiter der SF in der Bundesrepublik. Sicherlich gab es auch vorher schon Zukunftsromane, aber mit der Arbeit von Herbert W. Franke und Wolfgang Jeschke beim Wilhelm Heyne Verlag wurde die SF in Deutschland gesellschaftsfähig. Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde er mit Wolfgang Jeschke zusammen Herausgeber der Taschenbuchreihe mit Zukunftsromanen beim Wilhelm Heyne Verlag. Von 1974 bis 1979 arbeitet er dort, bis er wieder zum Goldmann Verlag zurück kehrte. Bis 1982 führte er diese Arbeit fort. Einige seiner Werke wurden, was für deutsche SF nicht unbedingt üblich ist, auch ins Ausland vermittelt.
Herbert W. Franke fasziniert dadurch, dass er seine Sprache knapp und präzise einsetzt, die eindeutig von der Technik behauptet wird. Ein Punkt der sicherlich zu seinem Erfolg beitrug ist das Spiel mit der Angst. Angst vor der Technik, die den Menschen vereinnahmt und vereinsamt. Angst des Menschen, die Möglichkeit zu verlieren, miteinander auszukommen, miteinander zu leben, lieben, lachen. Die zwischenmenschliche Wärme und deren Verlust steht direkt neben der Technikfreundlichkeit der Mächtigen. Es geht ihm sehr oft um die gezielte Beeinflussung des Einzelnen und der Nachahmung von Wirklichkeiten. Sein als bester Roman in dieser Hinsicht, wird der 1961 veröffentlichte, Das Gedankennetz, bezeichnet. Herbert W. Frankes Helden sind Menschen wie du und ich, die sich gegen die Angst und die Mächtigen wehren. Manchmal machtlos, aber immer hoffnungsvoll. Bei all der Tragik, die seine handelnden Personen umgibt, ein Quäntchen Hoffnung schimmert immer durch. Der Autor gibt die Hoffnung und den Optimismus weiter, dass die Bedürfnisse des modernen Menschen durchaus in Einklang mit einer modernen Welt zu bringen sind. Das besondere an Herrn Frankes Erzählweise ist, dass er seine Romane nicht in der zeitlichen Reihenfolge ablaufen lässt. Vielmehr geht er meistens dazu über, die Handlung mehrgleisig zu erzählen. Auf diese Weise versorgt er seine Leser mit nur kleinen Wissensteilen. Der Leser wird dadurch in die Lage versetzt, eigene gedankliche Knobeleien anzustellen und den Ausgang der Erzählung vorauszuahnen. Ohne Zweifel gilt Herbert W. Franke als einer der bedeutensten deutschen Science Fiction Autoren.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: Sergius Both, Peter Parsival

Homepage: www.herbert-w-franke.de

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Richard Carl Laymon

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Biographie

Richard Laymon, der dieses Jahr seinen sechzigsten Geburstag gefeiert hätte, wurde am 14ten Januar 1947 geboren und wuchs in Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika auf. Sein Studium der englischen Literatur begann er an der Willamezze Universität in Oregon und schloss es als Magister in Los Angeles, Kalifornien, an der Loyola Universität ab. Danach arbeitete er als Lehrer, Bibliothekar, Zeitschriftenredakteur und für eine Anwaltskanzlei. 1980 erschien sein erster Roman. Nachdem er mit seinen ersten Büchern erfolgreich war, widmetet er sich nur noch der Schriftstellerei. Er schrieb mehr als sechzig Kurzgeschichten und über dreissig Romane, die vor allem wegen ihrer schnörkellosen Brutalität und ihrem sehr einfachen Schreibstil von sich Reden machten. Nur ein kleiner Teil davon wurde bislang ins deutsche übersetzt. Viele seiner Werke wurden erst nach seinem plötzlichen Tod veröffentlicht. In den Vereinigten Staaten ist er weniger bekannt, dafür traf er mit seinen Horrorromanen vor allem im alten England den Geschmack der Leser.
Er verstarb vor fünf Jahren am 14ten Februar 2001 überraschend an einem Herzanfall. Er war verheiratet und hat eine Tochter namens Kelly. Richard Laymon ist einer der Autoren, deren einfache Schreibweise nicht unbedingt gefiel und der erst nach seinem Tod grössere Berühmtheit erlangt.

Pseudonyme: Richard Kelly, Carl Laymon, Richard Laymon, Lee Davis Willoughby

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Fred Saberhagen

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Biographie

Fred Saberhagen, eigentlich Frederick Thomas Saberhagen, wurde am 18.5.1930 in Chicago / Illinois / Vereinigte Staaten von Amerika, geboren. Er war vier Jahre, in der Zeit von 1951 bis 1955 Angehöriger der U.S. Air Force Nach der Army arbeitete er von 1956 bis 1962 als Elektroniktechniker bei einer Firma in Chicago. In dieser Zeit besuchte er auch das College und bevor er endlich den Weg zur wissenschaftlichen Zukunftserzählung fand. Seine erste Kurzgeschichte erschien 1961 unter dem Titel Volume Paa-Pys, die ein wenig an einen Lexikoneintrag erinnerte. Sein erster Roman the golden people erschien 1964. In kurzer Reihenfolge folgten weiter Kurzgeschichten und weitere Romane, vor allem die auch in Deutschland bekannten Berserker-Romane und Erzählungen. Bekannt wurde er vor allem mit den Berserker-Romanen, in denen sich an vielen Stellen seine militärische Tätigkeit in den 50er Jahren wieder spiegelte. Die Reihe bestand zuerst nur aus einer Sammlung von Kurzgeschichten, die dann mit Romanen weiter geführt wurden. Fred Saberhagen war langjähriger Mitarbeiter (1967 - 1973) der Encyclopedia Britannica. Von ihm stammt auch der Eintrag zum Stichwort Science Fiction. 1968 heiratete er Joan Spici, mit der er mehrere Kinder hat. Mit seiner Familie zog er in der folge nach Albuquerque / New Mexiko. Seit 1973 arbeitet er als freier Schriftsteller. In seiner Freizeit spielte er Schach und beschäftigte sich mit der Archäologie. Über beide Hobbies schrieb er Sachbücher.
Fred Saberhagen lässt seine Welten leben und seine Personen sind wirklichkeitsgetreu. Allerdings bescheinigen ihm Kritiker, dass er kein überdurchschnittlicher Autor sei. Im Gegenteil, man sagt ihm nach, in der Anfangszeit besonders steif zu sein und seinen Mangel an Stil mit Überzeugungskraft ersetzt.
Seine Arbeit als Autor kann man durchaus in drei Schaffensperioden einteilen. Da wäre, der bereits angesprochene Teil mit seinen Berserker-Erzählungen. Der zweite Teil wäre jener, wo die Romane um Graf Darcula aus dessen Sicht weiter geführt wurden und zum Dritten die Schwerter-Erzählungen. Damit tummelte sich Fred Saberhagen in allen drei phantastischen Genres. Science Fiction, Horror und Fantasy.

Eine Biografie von Erik Schreiber

Pseudonyme: Fred Saberhagen

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Alfred Wallon

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Biographie

Wallon veröffentlichte 1981 im Kelter Verlag seinen ersten Western Die Dollarwölfe von Abilene als Band Nr.41 in der Reihe US Western. Es folgten die Nummern 58, 71, 85, und 94. Danach schrieb Wallon in den Western-Reihen des Marken Verlages mit (Western Wolf Nr. 264 + 268, Bronson Nr.12, 19 + 30). Anschließend war er als Autor bei Kommissar X tätig und verfasste auch Liebesromane. In den 1990er Jahren wandte sich Wallon dem phantastischen Genre zu und schrieb mit Marten Munsonius die Endzeit-Serie Corrigan. Aus seiner Feder stammt auch die Fantasy-Serie Thorin und die ersten Bände der Horror-Serie Murrphy.

Insgesamt schrieb Wallon mehr als 150 Heftromane, Taschenbücher und Paperbacks der Unterhaltungsliteratur. Seit 2005 ist Wallon wieder verstärkt im Western-Genre tätig. Im Bastei-Verlag hat er in der Reihe WESTERN LEGENDEN von 18 der 100 Bände verfasst, alle mit historischen Themen.

Durch sein Engagement für den historischen Western wurde er im Juli 2006 Mitglied bei den „Western Writers of America“.

Seit Herbst 2006 hat Alfred Wallon den Markt der Heftromane weitgehend verlassen und ist nun im Buchsektor aktiv. Für den Persimplex-Verlag hat er den historischen Indianerroman Geistertanz-Wounded Knee 1890 verfasst, der zur Leipziger Buchmesse im März 2008 als Hardcover erschienen ist. Ein weiterer Indianerroman über den Apachen Mangas Coloradas wurde ebenfalls vom Persimplex Verlag im September 2008 veröffentlicht. Im Frühjahr 2010 folgte der Roman "Untergang am Little big Horn" - ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Schweizer Autor Joshua Pekordi - sowie der historische Bürgerkriegsroman "Quantrill".

Für den Mohlberg Verlag konzipierte Alfred Wallon die Serie CIVIL WAR CHRONICLES - eine Serie über den amerikanischen Bürgerkrieg. Darüber hinaus hat Alfred Wallon im Oktober 2008 die Neuauflage seiner historischen Western-Serie RIO CONCHO als Paperback im Mohlberg-Verlag gestartet.

Auch im europäischen Ausland ist Alfred Wallon aktiv. Zusammen mit seinem britischen Kollegen David Whitehead schrieb er den historischen Western "All guns blazing", der unter dem gemeinsamen Pseudonym Doug Thorne im November 2008 beim Verlag Robert Hale in London erschien.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz )

Pseudonyme: Doug Thorne (gemeinsam mit David Whitehead)

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Phantast

 

PHANTAST ist das kostenlose, gemeinsame Online Magazin von fictionfantasy.de und www.literatopia.de das ca. dreimal pro Jahr erscheint. Wie der Name schon sagt, dreht es sich um die Phantastik in all ihren Ausprägungen. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein!
Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten.

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