Bio- und Bibliografien

Alan Campbell

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Biographie

Alan Campbell, der an der Universität von Edinburgh studierte, hat sich bereits einen Namen gemacht und eine große Fangemeinde als Schöpfer eines weltweit erfolgreichen Computerspiels gewonnen. "Scar Night", der erste Band seiner Kettenwelt-Trilogie, ist Campbells literarisches Debüt. Heute lebt der Autor im Süden Lanarkshires und arbeitet an weiteren Romanen der Kettenwelt-Chroniken, deren weitere Bände ebenso im Goldmann Verlag erscheinen werden.

(Biografie mit freundlicher Genehmigung von randomhouse)

Pseudonyme:

Keine bekannt

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Kristin Falck

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Biographie

Kristin Falck schreibt über sich auf ihrer Homepage:
Geboren und aufgewachsen bin ich in Gelnhausen (Hessen). Direkt hinter unserem Haus begann der Wald und lud zu Robin Hood oder Indianer-Spielen mit meinen Brüdern ein, letzteres angeregt durch Karl-May Bücher, die ich in der Hinterlassenschaft einer Großtante fand. Schon damals liebte ich Bücher und Abenteuergeschichten. Ich unternahm sogar erste Versuche, selbst etwas zu Papier zu bringen - natürlich völlig dilettantisch (welche Leseratte hat das noch nicht erlebt?).
Als Teenager entdeckte ich Jane Austen. ‚Wie kann sich ein ganzes Buch um nichts anderes als Tee-trinkende Frauen drehen?’, dachte ich nach der ersten Lektüre von „Sinn und Sinnlichkeit“. Doch schon beim zweiten Durchlesen fand ich den Zugang zu ihren geschliffenen Dialogen und herrlich gezeichneten Charakteren. Jane Austen ist seit dem meine Lieblingsschriftstellerin.
Sport spielte in meiner Jugendzeit eine große Rolle, insbesondere das Sportkegeln (ich lege Wert auf die Vorsilbe „Sport“) und parallel dazu Taekwon-Do. Dort gab es sogar etwas Edelmetall, auf nationaler (Taekwon-Do) und internationaler Ebene (Kegeln, jaja, damals). Ab und zu ergriff ich die Gelegenheit und verfaßte zur Belustigung meiner Mannschaftskameradinnen satirisch überzogene Reiseberichte von unseren abenteuerlichen Wettkampf-Fahrten nach Osteuropa.
Nach dem Abitur am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen (1985) führte mich der Wunsch, Informatik zu studieren nach Karlsruhe. Ab Anfang der Neunziger folgten zehn Jahre Tätigkeit in der Forschung und Anwendungsentwicklung bei einem großen Energie- und Automatisierungstechnik-Unternehmen und währenddessen die Promotion in Informatik.
Das klingt nicht gerade nach einer geradlinigen Autorinnenlaufbahn, aber es bereicherte mich um einen Vorrat nützlicher Arbeitsmethoden und Ideen über "gute Konstruktionen" (ob Software oder Handlungsstrang: Beide Konstruktionen erfordern Kreativität, Sorgfalt und den Mut zur Neugestaltung, wenn man sich vergaloppiert hat). Außerdem gehörte irgendwann Management-Verantwortung zu meinem Beruf und es ist erstaunlich, was man von der Mitarbeiterführung über die Motivation und Lenkung von Romanfiguren lernen kann.
Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen in Heidelberg und bin bei einem internationalen Managementberatungs- und Technologie-Dienstleister beschäftigt.
Schon seit langem habe ich Spaß daran, Freunde und Verwandte bei Geburtstagen und Hochzeiten mit Diashows über erfundene Begebenheiten aus ihrem Leben zu beglücken. Daneben schrieb ich Texte für Gottesdienste in der Kirchengemeinde. Vor einigen Jahren begann ich, mir das Schreibhandwerk anzueignen und war schon bald von einer Schreibleidenschaft erfaßt. Daraus entstand die Wolkenhüter-Saga und ich bin selbst gespannt, was wohl als nächstes kommt.
Schreiben heißt für mich, dem nachzuspüren, was mich im Innersten bewegt und es mit feinen Strichen so auf eine kräftig bunt grundierte Leinwand zu bannen, dass die Leser dasselbe empfinden - und dabei gut unterhalten werden.
Quelle: www.kristinfalck.com

Pseudonyme:

Keine bekannt

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Charlaine Harris

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Biographie

Charlaine Harris Schulz begann bereits als Teenager mit dem Schreiben von Gedichten über Geister. Während ihres Studiums am Rhode College in Memphis verfasste sie Theaterstücke und Kurzgeschichten. Nach ihrer ersten Ehe arbeitete sie für verschiedene Tageszeitungen in Clarksdale (Mississippi) und Greenville (Mississippi) als Schriftsetzerin. Kurz nach ihrer zweiten Hochzeit begann sie mit dem ersten Teil ihrer Aurora Teagarden-Serie und erhielt eine Nominierung für den Agatha Award, einem Literatur-Preis benannt nach Agatha Christie. Nebenbei war sie aktive Gewichtheberin und Karatekämpferin. Mitte der Neunziger Jahre konzentrierte sie sich verstärkt auf andere Werke und veröffentlichte erst 1999 wieder einen Teil der Serie. Eines dieser neuen Werke war die Shakespeare-Serie. Seit 2001 schreibt sie an der Sookie Stackhouse-Serie, welche von Vampiren und anderen übernatürlichen Geschöpfen handelt. Für diese Serie gewann Charlaine Harris einige Preise, zum Beispiel den Anthony Award. Die Bücher sind so beliebt, dass der Drehbuchautor Alan Ball eine neue HBO-Serie produziert. Er schrieb das Drehbuch des ersten Teils. Die Serie wird seit September 2008 ausgestrahlt. Im Oktober 2005 veröffentlichte Harris eine weitere Mystery-Serie Harper Connelly, welche wie ihre anderen Serien in den Südstaaten der USA spielt.

Charlaine Harris gehört der American Crime Writers League und der Vereinigung Mystery Writers of America an. Sie ist Mitglied der St. James Episcopal Church (Anglikanische Gemeinschaft).

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel/ Copyright nach GNU )

Eine englischsprachige Rezension (verfasst von Adam Roberts) zur ersten Staffel der Fernsehserie "True Blood" nach Charlaine Harris' Sookie-Stackhouse-Romanen findet sich hier.

Homepage der Autorin

Pseudonyme:

keine bekannt

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Helen Dunmore

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Biographie

Helen Dunmore (* 1952 in Beverley, Yorkshire) ist eine britische Schriftstellerin.
Dunmore schreibt sowohl Gedichte als auch Romane. Sie stammt aus einer großen Familie und beschäftigt sich in ihren Romanen immer wieder mit der Psychologie zwischenmenschlicher Beziehungen, ganz besonders in Krisensituationen. Helen Dunmore studierte Englisch an der University of York und unterrichtete zwei Jahre lang in Finnland, bevor sie ihren ersten Roman veröffentlichte. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie weiter und schreibt Kritiken und Rezensionen für die Times und den Observer. Sie beteiligt sich an Sendungen über Kunst im BBC-Radioprogramm und war auch in der Jury für den T. S. Eliot Prize und den Whitbread Book of the Year Award. Helen Dunmore ist Mitglied der Royal Society of Literature. Neben Gedichten und Romanen hat sie auch einige Kinderbücher veröffentlicht.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Literaturpreise:
McKitterick Prize für "Zennor in Darkness";
Orange Prize für "A Spell in Winter";
Auf der Shortlist des Whitbread Novel of the Year Award sowie des Orange Prize mit "The Siege".

Pseudonyme:

keine bekannt

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Helen Emily Woods

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Biographie

Anna Kavan (* 10. April 1901 in Cannes; gest. 5. Dezember 1968 in London, geboren als Helen Emily Woods) war britische Schriftstellerin.
Sie begann während ihrer ersten, unglücklichen, Ehe zu schreiben und veröffentlichte unter dem Namen Helen Ferguson ihre ersten sechs Romane. Während ihrer zweiten Ehe hieß sie Helen Edmonds und schließlich, nach der Veröffentlichung ihres Romans Let Me Alone von 1930, nahm sie Namen und Aussehen Anna Kavans an, ihrer eigenen Hauptfigur. Unter diesem Namen sollte sie immer wieder bekannt, aber auch immer wieder vergessen werden. Ihre Rezeptionsgeschichte ist die einer ständigen Wiederentdeckung durch Freunde und Verleger, die an sie glaubten und glauben.
Sie schrieb nicht nur Romane und Kurzgeschichten, sondern verfasste auch Literaturkritiken. Sie lebte u.a. in England, Amerika, Burma und Südafrika, sie bereiste die Welt und sie malte, vor allem Selbstporträts. Sie war fast ihr ganzes Leben lang zutiefst depressiv und suchte ihre Depressionen zu bekämpfen, indem sie ihr Leben immer wieder zum Thema ihrer Texte machte. Sie war fast ihr ganzes Leben lang suizidgefährdet und schwerst drogenabhängig. Mit dem Arzt Dr. Karl Theodor Bluth, einem Flüchtling aus Nazideutschland, gelang ihr eine zwanzig Jahre währende Beziehung, die vermutlich gegen alle Regeln eines professionellen Arzt-Patientinnen-Verhältnisses verstieß, die aber nach Meinung ihres bisher letzten Biographen für sie, ihre Visionen und ihre Kunst lebenserhaltend war.
Sie starb am 5. Dezember 1968, in ihrer Wohnung mitten im sogenannten Swinging London mit einer noch gefüllten Heroinspritze in der Hand.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Helen Ferguson, Anna Kavan

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Tamora Pierce

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Biographie

Tamora Pierce (* 13. Dezember 1954 in Connelsville, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Tamora Pierce sollte eigentlich Tamara heißen, doch eine Schwester des Krankenhauses schrieb nach ihrer Geburt einen falschen Namen auf. Sie hat zwei jüngere Schwestern mit Namen Kimberly und Melanie. Im Alter von zehn Jahren zog Pierce mit ihrer Familie in die Nähe von San Francisco, 1969 mit Mutter und Schwestern wieder zurück nach Fayette County, Pennsylvania. Nach der High School studierte Pierce Psychologie an der University of Pennsylvania.

Tamora Pierce begann im Alter von elf Jahren zu schreiben. Fast alle von ihr veröffentlichten Romane sind Fantasy-Jugendbücher. Ihr Werk ist maßgeblich von Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien beeinflusst. Bisher hat sie zwanzig Romane geschrieben und drei Kurzgeschichten veröffentlicht. Die deutschen Übersetzungen erschienen im Verlag Arena. Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre schrieb sie einen 732 Seiten starken Roman unter dem Titel Song of the Lioness. Das Werk wurde in vier Teilen veröffentlicht, weil der Verleger das Manuskript mit der Begründung zurückwies, kein Kind würde solch dicke Bücher lesen. 1983 erschien der erste Band der Reihe in englischer Sprache. Später wurden ihre Romane wieder umfangreicher. In einem Nachwort zu Trickster's Queen schreibt sie, dass sie nun den Umfang von vier Büchern in zwei fassen könne, da J. K. Rowling den Amerikanern mit ihren Harry-Potter-Romanen beigebracht habe, auch umfangreichere Werke zu lesen.

Pierce lebt heute zusammen mit Tim Liebe, vier Katzen und zwei Wellensittichen in Manhattan.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Keine bekannt

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Christine Lehmann

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Biographie

Christine Lehmann (* 1958 in Genf) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlicht seit 1994 Krimis, Kurzkrimis, Unterhaltungsromane und Kriminal-Hörspiele.
Sie ist die Tochter des Journalisten und Sachbuchautors Johannes Lehmann. Nach dem Abitur in Stuttgart studierte Christine Lehmann Literaturwissenschaft. Sie promovierte über die Frage, warum die Heldin des bürgerlichen Romans am Schluss meist stirbt. Lehmann war während des Studiums Redakteurin einer Literaturzeitschrift und ist seit 1990 Redakteurin für Nachrichten und Politik beim Südwestrundfunk, dem ehemaligen Süddeutschen Rundfunk. Sie ist verheiratet mit dem Mathematiklehrer und Autor Bertram Maurer. Sie lebt in Stuttgart und Wangen im Allgäu.
Ihre Kriminalromane hatten zunächst nur mäßigen Erfolg. Der erste Roman Kynopolis (1994) ist ein Hundekrimi. Es folgten Der Masochist (1997), Training mit dem Tod (1998), Der Pferdekuss (1999), die eine Trilogie um die bisexuelle Detektivin Lisa Nerz bilden. Diese vier Romane spielen in Suttgart und Umgebung. Bei Ariadne in Hamburg ist dann der vierte Lisa-Nerz-Krimi erschienen: Harte Schule (2005), und Ende desselben Jahres Höhlenangst, ein Krimi, der auf der Schwäbischen Alb spielt. Ab 2006 hat Ariadne außerdem damit begonnen, die ersten drei Rowohlt-Krimis in überarbeiteten Fassungen neu aufzulegen. 2007 erschien der Krimi Allmachtsdackel, in dem es Lehmanns Hauptfiguren, Lisa Nerz und Oberstaatsanwalt Dr. Richard Weber in Webers Heimatstadt Balingen verschlägt. Im Nachtkrater, 2008, verschlägt Lisa Nerz auf den Mond. Der Krimi spielt zur Hälfte am Bodensee und zur anderen auf einer fiktiven Mondstation am Shackleton-Krater (Südpol). Lehmann hat sich bei der Recherche und Konstruktion der Mondstation vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart helfen lassen.
Lehmanns erfolgreichster Roman war Der Bernsteinfischer (2000), ein Liebesroman, der für die ARD mit dem Schauspieler Heiner Lauterbach in der Hauptrolle verfilmt wurde. Er erzählt die Geschichte eines Fotografen, der sich vor seiner Vergangenheit auf der Insel Hiddensee versteckt.
Im Jahr 2003 erschien der Roman Die Racheengel. Die Liebesdiebin erschien im Jahr 2005 und wurde 2006 ins Russische übersetzt. Im Jahr 2007 erschien der Liebesroman Auf den Spuren der Liebe, der einen Blick auf die Mitglieder einer fiktiven Boygroup und ihrer Groupies wirft und in Hamburg, Berlin und auf der Insel Rügen spielt.
In ihren Krimis missachtet Lehman gängige Rollen- und Verhaltensmuster und probiert in scheinbar banalen Alltagssituationen aus, was passiert, wenn sich die Figuren anders verhalten, als man es üblicherweise erwartet.
Im Jahr 2007 kamen Kriminal-Hörspiele zu Lehmanns Produktion dazu. Es sind im Auftrag des Südwestrundfunks zwei Hörspiele für die 2008 neu aufgelegte ARD-weite Hörspiel-Reihe Radio-Tatort entstanden: Himmelreich und Höllental (Sendedatum März 2008) und Mordlauf (Sendedatum Juli 2008).
Lehmann veröffentlicht außerdem historische Liebesromane unter dem Pseudonym "Madeleine Harstall". 2004 erschien Das Geheimnis der Gräfinnen (Droemer Knaur). Der Roman behandelt auf der historischen Ebene Leben, Vertreibung und Flucht aus Ostpreußen und spielt in der Gegenwartsebene auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee. 2006 folgte Die Brückenbauerin (Droemer Knaur), ein Roman, der sich mit der zu Kriegsende gesprengten Karnin-Brücke von Anklam nach Usedom befasst. Fiktion ist dabei, dass die Brücke von einer Frau gebaut wurde. Lehmann nimmt das Schicksal dieser Brücke zum Anlass, sich nicht nur mit dem Alltagsleben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Es geht in dem Roman um das rätselhafte Tunguska-Ereignis und die Erfindungen des Nikola Tesla.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Madeleine Harstall

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William Voltz

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Biografie

William, genannt "Willi" Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung "Sternenkämpfer", die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit "Das Grauen" (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie Atlan entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die Atlan-Romane, später zeichnete er für die Atlan-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie "Dragon" mit Voltz-Romanen.

Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war "Einsteins Tränen" ( 1165).

Biografie und Foto mit freundlicher Genehmigung der Pabel Moewig KG

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Wolfpeter Ritter (Peter Terrid)

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Biografie

Seine Spezialität waren die spannende, lebensnahe Darstellung von Menschen - oder Außerirdischen - in Extremsituationen, in denen sie über ihr "normales Maß" hinauswuchsen. Die Rede ist von dem Kölner Schriftsteller Wolfpeter Ritter, der unter dem Pseudonym Peter Terrid Dutzende von Perry Rhodan-Romanen geschrieben hat.

Bereits im Verlauf seiner Studentenzeit schlug der 1949 geborene Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid den Weg zur Schriftstellerei ein: Tagsüber studierte er im Wintersemester 1969/70 Geschichte, Soziologie und politische Wissenschaften, abends setzte er sich an die Schreibmaschine und verfaßte seinen ersten Roman. "Mit bodenloser Unverschämtheit bat ich dann einen der Perry Rhodan-Autoren, mir bei meinen literarischen Gehversuchen zu helfen." Terrid schickte sein Manuskript nach München, wo sich sein Vorbild Hans Kneifel die Zeit nahm und das Werk prüfte.

Terrid selbstkritisch: "Meinen ersten Roman mußte ich viermal neu schreiben, bevor mein freundlicher Helfer ihn endlich an den Lektor abschickte."

Das tat dem Werk offenbar gut: "Das Pendel der Zeit", ein packend geschriebenes Zeitreise-Abenteuer, kam 1970 in der bei Pabel erscheinenden Heftromanreihe "Terra Nova" heraus. Rasch folgten weitere Romane, die dem Autor bei Kritikern wie Lesern einen sehr guten Ruf verschafften. Terrid gewann sogar alten Science Fiction-Ideen neue Aspekte ab und glänzte bereits zu dieser Zeit durch eine ausgefeilte Charakterisierung seiner Hauptpersonen.

Grund genug für ihn, das ungeliebte Studium zu beenden und sich vollends auf das Wagnis der freien Schriftstellerei einzulassen. Für die Heftromanreihe "Terra Astra" entwickelte Terrid das Epos um die "Time Squad", ein actiongeladenes Abenteuer, das verschiedene Zeitepochen verband. Der Einstieg zuerst bei der Atlan- und später bei der Perry Rhodan-Serie war für den profilierten Autor daher eine logische Folge.

Terrid schätzte die Science Fiction als wichtigen Bestandteil der modernen Unterhaltungsliteratur: "Nur hier hat der Autor noch die Möglichkeit, sich etwas völlig neues einfallen zu lassen."

Das hat ihn aber nicht davor bewahrt, auch in ganz anderen literarischen Sparten tätig zu werden. So hat er beispielsweise an beiden Versuchen, deutschsprachige Fantasy-Reihen zu publizieren, aktiv mitgewirkt: Romane aus seiner Feder erschienen in den 70er Jahren bei "Dragon" und in den 80er Jahren bei "Mythor". Unter dem Pseudonym John Catlin schrieb er darüber hinaus Western, unter Pierre Lykoff arbeitete er an der Horror-Reihe "Dämonenkiller" mit, und als Patrick Wynes publizierte er in den Krimi-Reihen "Kommissar X" und "Die Katze".

Für den Bereich des Frauenromans besorgte sich der Schriftsteller übrigens konsequenterweise ein weibliches Pseudonym: "Gaslicht"-Romane erschienen unter Patricia Wynes.

Überraschend verstarb Peter Terrid am 8. Dezember 1998, in Köln-Porz mit nur 49 Jahren an Herzversagen.

Biografie und Foto mit freundlicher Genehmigung der Pabel Moewig KG

Pseudonyme: John Catlin, Patricia Wynes, Pierre Lykoff, Patrick Wynes, Peter Terrid

 

Kurt Mahr

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Biografie

Klaus Mahn alias Kurt Mahr galt als "der Physiker" des Perry Rhodan-Teams. 1934 in Frankfurt geboren, begann er nach seinem Abitur zunächst ein Bauingenieurstudium, wechselte jedoch ab dem Sommersemester 1956 zur Physik über. Mit dem akademischen Grad des Diplom-Physikers in der Tasche siedelte Kurt Mahr in die USA über, um dort einen Job bei der Firma Pratt & Whitney anzutreten.

Seine schriftstellerische Laufbahn begann Ende der 50er Jahre mit Liebes- und Westernromanen, allerdings ohne großen Erfolg. Der stellte sich erst ein, als er zur Science Fiction wechselte. 1960 erschien sein Roman "Zeit wie Sand" in der Heftserie "Terra" , 1961 der Perry Rhodan-Roman Band "Atom-Alarm" ( 5).

Seine Physikkenntnisse prägten die Serie, seine Romane zeichneten sich durch exakte technisch-wissenschaftliche Extrapolation aus. Der Autor lebte bis 1972 in den USA und kehrte im September mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Im gleichen Jahr begann seine Mitarbeit bei Atlan, der Schwesterserie von Perry Rhodan. In der Folge publizierte Kurt Mahr fast ausschließlich Perry Rhodan-Romane für die Heft- und Taschenbuchreihe sowie Atlan-Romane. Ab 1985 schrieb Kurt Mahr, der im Jahr 1977 wieder nach Amerika zurückgegangen war, zusammen mit Ernst Vlcek die Exposés für Perry Rhodan. Über eineinhalb Jahrzehnte lang verfaßte er die Perry Rhodan-Computer.

Kurt Mahr starb 1993 in Florida an den Folgen eines Unfalls. Ihm widmete Johnny Bruck das Titelbild des Jubiläumsbandes "Möbius" ( 1700).

Biografie und Foto mit freundlicher Genehmigung der Pabel Moewig KG

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