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Essays

Der Fabrikarbeiter in Metropolis und Modern Times (Teil 2)

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Modern Times
Regie: Charles Chaplin
Darsteller: Charles Chaplin, Paulette Goddard, Henry Bergman, Tiny Sandford u.a.
87 min Laufzeit
USA, 1936

Seminararbeit im Fach Medien von Lena Braun

In einer amerikanischen Fabrik der zwanziger Jahre soll die Produktivität durch moderne Methoden wie Fließbandarbeit und Stechuhr gesteigert werden. Der Chef der Firma kontrolliert durch Videoüberwachung der einzelnen Abteilungen die Leistung und Geschwindigkeit der Arbeiter. Einer von ihnen, der "Tramp", arbeitet am Fließband und zieht mit Schraubenschlüsseln Muttern fest. Jeder Arbeiter verrichtet nur einen bestimmten Handgriff.
Durch eine neuartige Entwicklung soll die Produktivität der Arbeiter so gesteigert werden, dass sogar die Mittagspause als produktionsreiche Phase genutzt werden kann. Eine Maschine soll die Arbeiter während ihrer Tätigkeit am Fließband füttern. Diese Maschine wird auch gleich ausprobiert, und zwar an dem "Tramp". Der Versuch misslingt, da die Maschine technisch wohl entgegen den Angaben des Vertreters noch nicht ausgereift ist und nach kurzer Zeit in Rauch und Flammen aufgeht.
Der "Tramp" wird durch die monotone Arbeit am Fließband verrückt. Selbst die Knöpfe am Kleid einer Frau möchte er festziehen, da er sie nicht mehr von den Schrauben unterscheiden kann. Schließlich wird er in eine Anstalt verfrachtet. Nach seiner Entlassung gerät er durch einen unglücklichen Zufall ins Gefängnis. Als dieses zur Mittagszeit nach Kokain durchsucht wird, schüttet einer der Häftlinge das Koks in einen Salzstreuer, den der "Tramp" nichtsahnend für sein Essen benutzt. Von dem Pulver beflügelt, läuft er ungesehen ins Freie. Als er seine unbeabsichtigte Flucht bemerkt, kommt er aus freien Stücken zurück in seinen Trakt. Dort sieht er, wie andere Häftlinge gerade den Direktor des Gefängnisses und einige Wachmänner in ihre Gewalt bringen. Der "Tramp" befreit die Geiseln und wird wegen seiner guten Tat vom Direktor belobigt und so ordentlich entlassen. Schweren Herzens verlässt er das Gefängnis und muss sich nun eine Arbeit suchen. Doch sein Ungeschick lässt ihn bei keiner Arbeit lange bleiben.

Auf der Straße wird er Zeuge, wie die arme Tochter eines Arbeitslosen aus dem Hafenviertel, die für ihre jüngeren Geschwister sorgen muss, ein Stück Brot stiehlt. Dabei wird sie aber von einer Passantin beobachtet, die sie anzeigt. Der "Tramp" möchte die Schuld auf sich nehmen, aber die Zeugin achtet darauf, dass nur die Diebin festgenommen wird.
Später begegnen sich das junge Mädchen und der "Tramp" wieder im Transportwagen der Polizei, da der "Tramp", ebenfalls aus Hunger, gestohlen hat. Durch einen glücklichen Zufall können sich beide jedoch aus dem Wagen befreien und gelten seitdem als flüchtig. Gemeinsam versuchen sie nun, sich durch Jobs über Wasser zu halten, um sich eine gemeinsame Existenz aufzubauen.
Beide bekommen Arbeit in einem Tanzlokal, wo das Mädchen singt und tanzt und der "Tramp" als Kellner arbeitet. Als ihnen die Polizei auf die Spur kommt, müssen sie flüchten und verlassen gemeinsam die Stadt als Landstreicherpärchen. Gemeinsam träumen sie nun von einem soliden Leben.

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