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Startseite - Film - Science-Fiction - Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)
Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)
Film - Science Fiction (F)

Originaltitel: The Lord of the Rings
Regie: Ralph Bakshi
Darsteller: Christopher Guard, William Squire, Michael Scholes, John Hurt, Simon Chandler, Dominic Guard, Norman Bird, Peter Woodhorpe, Anthony Daniels, u. a.
GB/USA 1978
Region: Region 2
Bildformat: 1.85 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Englisch, Deutsch (DD 2.0)
Special Features: keine
Filmlänge: 132 Minuten

Eine Besprechung / Rezension von Andreas Schweitzer

Lange hielt man J. R. R. Tolkiens Romanmeisterwerk Der Herr der Ringe für unverfilmbar. Zwar wurden viele Versuche unternommen, aber sie scheiterten alle schon in der Vorbereitungsphase. Ralph Bakshis Verfilmung deckt die ersten beiden Teile des Epos ab, wenn auch ein wenig ungenügend, wenn man die Vorlage kennt. Allerdings besticht sie durch einen eigenwilligen Stil. Obwohl als Zeichentrickfilm angelegt, wurde jede Szene zuerst real gedreht, um dann quasi übermalt zu werden. Bakshi plante, falls der Film ein Erfolg werden sollte, auch den letzten Part zu verfilmen. Doch der Film floppte an den Kinokassen und die Sache verlief sich im Sand. 1980 wurde allerdings ohne ihn die Sache in einer TV-Billigproduktion mit dem Titel Return of the King zum Abschluss gebracht. Das gleiche Team hatte 1978 bereits The Hobbit verfilmt. Wer's nicht glaubt, der soll man den Links folgen. Hier findet man die Region 1-DVDs der Teile.

Aber zurück zu Bakshis Film. Die DVD-Umsetzung von Warner ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht für jeden Fan. Das Bild ist zwar recht scharf und wurde sogar anamorph abgetastet, aber es mangelt dem Ton etwas an Dynamik (das trifft auf alle Tonspuren zu). Zum Glück sind die englische und deutsche Tonspur in DD 2.0. Mit einem Upmix hätte man nur alles versaut. Löblich ist es auch, dass man insgesamt fünf Sprachen und etliche Untertitel auf die DVD gepackt hat, aber man findet noch nicht einmal einen Trailer auf dem Ding. Nach weiteren Extras sucht man vergebens. Schade, denn man hätte schon etwas aus der DVD machen können.

Weitere Rezensionen von Andreas Schweitzer findet man unter http://www.acrusonline.de

Tolkien Themenübersicht
Hintergründe, sowie Buch- und Film-Rezensionen

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von RoM, Februar 05, 2012
Die Verantwortlichen haben sich erst recht an den Charakteren verhoben, die zeitweise wie Komiker agieren. Was bei den Hobbits noch verschmerzbar, wirkt bei Aragorn und Boromir peinvoll. Hier empfiehlt sich lieber das Buch zu lesen

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