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Der Schwur (Schwerter des Zorns, 1. Band)

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Serie: Schwerter des Zorns 1. Band
Titel: Der Schwur
Originaltitel: Oath of Swords (1995)
Autor: David Weber
Übersetzung: ?
Titelbild: animagic bielefeld
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag 53059 (6/2005); 500 Seiten 8,95 €; ISBN: 3-453-53059-4

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Dies sind die atemberaubenden Abenteuer von Bahzell Bahnakson... so beginnt der Klappentext. Hört sich fast so an wie Honor Harrington. Selbst die Silbenzahl der Heldennamen ist gleich. Der Autor, der sich mit seiner Science Fiction einen guten Namen machte, wechselt mal kurz in die Fantasy rüber. Dies sind die atemberaubenden Abenteuer von Bahzell Bahnakson, Prinz von Hurgrum, Thronerbe, der wider Willen als Gesandter seines Vaters in ein feindliches Land geschickt wird, um dort einen brüchigen Frieden zu vermitteln. Allerdings ist Prinz Bahzell ein Mitglied des Volkes der Hradani, ist seit Jahrhunderten mit dem Blutrunst, einer Art Berserkerfluch, geschlagen. Damit ist sein Volk natürlich sehr unbeliebt, denn ist der Fluch einmal ausgebrochen, bekommt man sich so schnell nicht unter Kontrolle. Kaum angekommen, gerät er in ein Netz aus Intrigen und muss fliehen. Die ihm zugedachte Rolle macht ihm keinen Spaß. Mit einer kleinen Gruppe Verbündeter taucht er in einem Land unter, in dem dunkle Mächte nach der Herrschaft greifen und alles daran setzen, die Schwerter des Zorns zu entfesseln.

Die neue Fantasy-Welt ist sicherlich lesenswert. Doch in Art und Aufbau erinnert sie sehr stark an seine SF-Serie. Ein Held wider Willen wird in eine Rolle gedrängt, die ihm von Göttern aufgedrückt wird. Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben, David Weber schafft nicht etwa eine in eine Fantasy-Welt verlegte Honor-Harrington-Geschichte. Prinz Bahzell Bahnakson bewegt sich mit seinen durchaus unterhaltsamen Abenteuern quer durch die Fantasy-Welt. Dabei bleibt es nicht nur bei kleinen Auseinandersetzungen, sondern es geht auch in wildes Schlachtengetümmel über. Vom Roman bin ich eigentlich positiv unterhalten worden. In vielen Dingen erinnerte er mich an seine SF-Serie, in anderen Dingen an seine Kollegen aus dem Fantasy-Bereich Eddings, Gemmell und wie sie alle heißen. Dennoch ist ihm ein eigenständiges Werk gelungen. Eine spannend geschriebene Lektüre, eine neue Fantasy-Welt und ein paar neue Helden.

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