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Die Frühe Foundation Trilogie

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Serie/Zyklus: Roboter und Foundation, Band 6, 7 & 8
Titel: Die frühe Foundation-Trilogie: Ein Sandkorn im Himmel, Sterne wie Staub & Ströme im Himmel
Originaltitel: Pebble in the Sky (1950), The Stars, like Dust (1951) & The Currents of Space (1952)
Autor: Isaac Asimov
Übersetzung: Heinz Zwack?
Verlag/Buchdaten: Wilhelm Heyne Verlag Buch 06/7033, 2001

Besprechung / Rezension von Cornelius Ibs-von-Seht

Mit den drei Romanen der Frühen Foundation Trilogie hat Isaac Asimov in den Fünfziger Jahren das Fundament für seine Foundation Trilogie geschaffen.
Sie spielen in Asimovs dicht besiedelter Milchstraße, in der 200 Millionen von Menschen bewohnter Welten ein gewaltiges galaktisches Imperium bilden. Doch die Macht der zentralistischen Regierung hat seinen Zenit längst überschritten, es gibt Separationsbestrebungen und offene Rebellionen. Die Herkunft der menschlichen Rassen ist lange schon vergessen und die verbleibenen Menschen auf der radioaktiv verseuchten Erde zählen zum Abschaum der Galaxis.

In Ein Sandkorn am Himmel wird ein Erdenbürger heutiger bzw. damaliger Tage durch ein kleines technisches Mißgeschick x-tausend Jahre in die Zukunft, auf die Erde der Foundation-Ära verschlagen. Dort hat er seine liebe Mühe über die Runden zu kommen, denn diese galaktischen Hinterwäldler erdreisten sich den Ruhm ursprüngliche Heimstatt aller Menschen gewesen zu sein für sich und ihren verstrahlten Planeten in Anspruch zu nehmen, was höheren Ortes mit Befremden aufgenommen wird.

Sterne wie Staub ist so ein interstellares Intrigenspiel um die Macht auf ein paar Planeten, Ströme im All bedrohen ein Planetensystem, aber niemand der versnobten Herrscherkaste will die Warnungen ernst nehmen, kommen sie doch von so einem Erdling.

Diese drei Bücher erreichen wohl nicht die Klasse der richtigen Foundation, sind aber auch heute noch sehr unterhaltsam zu lesen. Sie sind in einem altertümlich wirkenden Stil geschrieben, die Handlung entwickelt sich gemächlich und die Zeichnung der Charaktere sowie die Dialoge erinnern auffällig an Hollywood-Kino der gleichen Zeit. Und doch vermag Asimovs Sprache den Leser zu binden, wenn er in wenigen prägnanten Beschreibungen Szenarien entwickelt und Figuren charakterisiert, um anschließend die Geschichte fast betulich aber detailiert zu erzählen.
Mir hat hat es jedenfalls großen Spaß bereitet diese Werke des Groß- und Altmeisters der SF nach dreißig Jahren wieder zu entdecken. Ein Sandkorn am Himmel, Sterne wie Staub und Ströme am Himmel - diese Titel hatten damals schon einen besonderen Klang für mich, und noch heute bedeuten sie die Faszination klassischer SF.

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