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Phantast
| Disciples III: Renaissance |
| Spiele - PC- und Konsolenspiele | |||||
Disciples III: Renaissance ist ein rundenbasiertes Strategie-Rollenspiel. Das bedeutet, dass innerhalb einer Spielrunde gewisse Aktivitäten durchgeführt werden können, sowohl der Spieler als auch die KI sind hier am Zuge. Nach Beendigung der Runde werden die einzelnen Auswirkungen der Aktivitäten sichtbar und man kann in einer neuen Runde darauf reagieren. Als Spieler kann man sich grundsätzlich nur zwischen den Rassen Menschen, Dämonen und Elfen entscheiden. Das ist schade, denn die Völkervielfalt würde mehr hergeben als nur diese drei Charaktere. Wenn man eine Rasse ausgewählt hat, muss man seinen eigenen 'Beruf' wählen: Kämpfer, Schütze, Magier oder Dieb. Zusätzlich wählt man die Klasse seines Herrschers: Kriegsherr, Erzmagier oder Gildenmeister. Je nachdem, für welche Klasse man sich entscheidet, hat man in einer Runde bestimmte Vorteile, seien es mehr Erholungspunkte bei Verletzungen oder mehr Zaubersprüche pro Runde. Es folgt nun ein großer Kritikpunkt am Spiel: die Auswahl der Karten. Für den Einzelspielermodus gibt es nur zwei Karten, von denen eine auch noch das Tutorial darstellt. Das ist entschieden zu wenig. Auch mehr Spieler sind vorgesehen, sogenannte HotSeat-Maps, bei denen man sich vor dem Bildschirm rundenbasiert abwechselt, jeder also seinen eigenen Charakter spielt. Hier gibt es nur vier weitere Karten, von denen nur eine einzige Karte für drei Spieler gedacht ist. Das mindert die Lust, das Spiel nochmals durchzukämpfen, erheblich, wenn einfach nichts Neues geboten ist. Ein LAN- oder Online-Modus ist leider überhaupt nicht vorgesehen. Der Sound ist gut gelungen, manche Special Effects sind etwas falsch dosiert, was die Lautstärke betrifft, aber im Allgemeinen passt das schon so. Ebenfalls gefällt mir die detaillierte Grafik, besonders Städte sind hier sehr schön dargestellt. Das Menü hingegen finde ich etwas zu unübersichtlich, aber man kann sich nach einiger Zeit schon darin einarbeiten. Für wenige Dinge gibt es Automatismen, so beispielsweise für die Fortentwicklung der Städte. Alles andere muss man in einer Runde erledigen - oder man lässt es. Schwach finde ich die zwei grundsätzlichen Dinge in einem Strategie-Rollenspiel gelöst. Das ist zum einen das Sammeln von Ressourcen. Diese können aus Gold, Steinen, Tränken oder anderen wichtigen Gegenständen bestehen. Leider sind gerade die Artefakte, die den eigenen Charakter in seinen verschiedenen Fähigkeiten verbessern, sehr breit gestreut und häufig zu finden. Somit kann man sich fast schon zu einem Super-Kämpfer entwickeln, während die KI das Ganze zu ignorieren scheint. Disciples III ist grundsätzlich ein Spiel mit großem Potential, das leider so nicht ausgeschöpft wird. Die mir vorliegende Version ist so nur mit mäßig großem Interesse spielbar, was fehlt, ist ein Upgrade der KI, um diese unvorhersehbar und eher flexibel agieren zu lassen. Zudem sollten Ressourcen verknappt werden und, um die Spielfreude etwas zu erhöhen, auch mehr Möglichkeiten in der Rassenwahl angeboten werden. Dringend notwendig sind mehr Karten für ein bis drei Spieler! Und in diesem Rahmen könnte man sicher auch noch den einen oder anderen lästigen Bug entfernen, der so nicht im Spiel sein müsste (z. B. werden Menüs plötzlich nicht mehr ausgeblendet, das Spiel bleibt mittendrin hängen).
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


