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Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint

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Titel: Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint
Originaltitel: Eyeborgs
Regie: Richard Clabaugh
Drehbuch: Fran Clabaugh, Richard Clabaugh
Darsteller: Adrian Paul, Megan Blake, Luke Eberl, Danny Trejo, Dale Girard u.a.
Laufzeit: 102 min
FSK: ab 16 Jahren
erschienen bei EuroVideo
USA, 2009

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Die Geschichte des Filmes spielt in den USA, nicht sehr weit von unserer Gegenwart entfernt. Nachdem Amerika von etlichen Terroranschlägen erschüttert wurde, entschloss sich die neugewählte Regierung, ein Überwachungssystem einzurichten, das alle öffentlichen und privaten Kameras in einem System vereinen soll. Das Computersystem, genannt ODIN, erstreckte sich nach kurzer Zeit jedoch nicht nur auf die inmobilen Kameras, zur Vergrösserung der Reichweite wurden auch kleine lauffähige Roboter, die Eyeborgs, gebaut, die autark das öffentliche Leben der amerikanischen Staatsbürger überwachen sollten. Zur Sicherheit und wahrung der Freiheit der USA opferte man sämtliche Grundsätze der Privatssphäre. Dies allem untersteht dem DHS, dem Department of Homeland Security. Einer deren Mitarbeiter, Agent Gunner Reynolds, wurde durch den gewaltsamen Tod seiner Familie zu einem der grössten Befürworter des Systems. Doch nach einigen Todesfällen und der Begegnung mit einem jungen Punk-Musiker beginnt er an der Glaubwürdigkeit des Überwachungssystemes zu zweifeln. Langsam kommt er einer gigantischen Verschwörung auf die Spur...

Tüte Popcorn auf und los gehts! Es wird geliefert - ein ganz brauchbarer SF-Action Film, der zwar einen schon desöfteren verwendeten Plot wieder aufwärmt, aber grundsätzlich ganz gut unterhalten kann. Die Idee des totalitären Überwachungsstaates samt diversen politischen Seitenhieben könnte aus der Ideenschmiede des Robocop-Franchise kommen. Adrian Paul mimt den coolen Agenten, der nach und nach an den Grundfesten seiner Arbeit zweifelt. Leider nimmt man ihm die Kehrtwendung des Saulus zum Paulus nicht so recht ab. Auch die anderen Darsteller, von Danny Trejo ("Machete") vielleicht einmal abgesehen, bleiben unglücklicherweise recht blass und austauschbar. Dafür konnten die Macher des direkt auf DVD veröffentlichten Streifens in Sachen Effekte punkten. Zwar bleiben komplexe Dinge wie Explosionswolken auf B-Movie Niveau, aber die Animation der Roboter kann sich durchaus sehen lassen. Die Spannung bleibt, von einigen handlungsbedingten Hängern einmal abgesehen, immer auf hohen Niveau und so kann man sich mit Eyeborgs durchaus gut unterhalten. Für Liebhaber leicht trashiger SF-Filme kommt der Streifen gerade recht.

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