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Gefahr für Asgard (Projekt Caniron, Band 2)

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Serie / Zyklus: Projekt Caniron 2/2
Titel / Originaltitel: Gefahr für Asgard
Autor: Oliver H. Herde
Verlag / Buchdaten: Elf und Adler Verlag

Besprechung / Rezension von Oliver Faulhaber

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der mit Fremde Welten begonnen Reihe Projekt Caniron. Nachdem die flüchtende Flotte unter großen Opfern endlich eine neue Heimat gefunden hat, gilt es nun, einen funktionierenden Staat und eine Infrastruktur aufzubauen und sich der Interessen aller vertretenen Rassen anzunehmen. Doch wie zu erwarten - und in jeder menschlichen Gesellschaft unvermeidbar - gibt es einige verbrecherische Elemente, die versuchen, ihren Vorteil aus dem noch bestehenden Chaos zu ziehen ...

Wie man in diesem Band erfährt, wurde eines der Raumschiffe vor der Landung auf Asgard (so der Name des neugegründeten Staates) von einer handvoll Leuten gekapert und, von der restlichen Flotte unbemerkt, nach Midgard gebracht. Midgard, das ist der Name, den man dem dritten Planeten des Sonnensystems gab: der Erde. Hier liegt auch das besondere des Buches bzw. der ganzen Reihe: das Aufeinandertreffen dieser Humanoiden aus Asgard mit den Menschen des 6. vorchristlichen Jahrhunderts. So spielt der Hauptteil dieses Buches in Ägypten, doch auch syrische und südamerikanische Schauplätze sind vorhanden.

Zum einen hat die detaillierte (und wahrscheinlich historisch korrekte, da der Autor Geschichtsstudent ist) Schilderung den Vorteil, daß man einen Einblick in die Lebensweise der vorchristlichen Menschen bekommt, andererseits läßt sich die Reihe nur schweren Herzens als Science Fiction bezeichnen.

Wie dem auch sei, die Besatzung der Colonel, die bereits im ersten Band die Hauptrolle spielte, wird, nachdem die Verluste durch neue Mannschaftsmitglieder ersetzt wurden, nach Midgard geschickt. Ihr Auftrag ist es, die Verbrecherorganisation zu zerstören, die versucht, den ägyptischen Pharaonenthron unter ihre Kontrolle zu bringen.

Urteil: Deutlich besser als das Erstlingswerk, allerdings fehlt ihm noch entweder mehr Spannung oder mehr Tiefgang um wirklich gut zu sein. Der Schreibstil des Autors hat sich deutlich verbessert, und auch die Tatsache, daß er mehrere Handlungsstränge nebeneinander laufen läßt, macht sich gut. Vor allem die Kombination aus historischem Roman und SF könnte manchen reizen ...

Bewertung: 4 von 10 Punkten

Eine Übersicht der Serie gibt es auf der Autorenseite.
[Auf fictionfantasy.de rezensierte Bücher sind mit Link unterlegt und fett gekennzeichnet.]

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