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Sachbücher / Magazine

Gollum - Auf die Leinwand gezaubert

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Serie / Zyklus: Der Herr der Ringe, Filmbuch
Titel: Gollum - Auf die Leinwand gezaubert
Originaltitel: ~
Autor: Andy Serkis
Übersetzung: ~
Verlag / Buchdaten: Klett-Cotta (2003), 112 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Als ich dieses Buch in den Händen hielt, war ich zunächst skeptisch. Ein Buch über das animieren einer Computerfilmfigur schien gar nicht interessant zu sein. Doch ich fing an zu lesen und legte es nicht weg, bis das Buch zu Ende war. Wer hätte das gedacht. Andy Serkis ist, wie so mancher nicht weiss, der Darsteller von Gollum. Wie soll das gehen, fragt ihr, da Gollum ja eine computeranimierte Figur ist? Die Frage habe ich mir auch gestellt, doch in diesem Buch wird sie allumfassend beantwortet.

Das Buch beginnt damit, dass Jackson jemand sucht, der Gollum spricht. Er hatte zu diesem Zeitpunkt, so scheint es, nicht den blassesten Schimmer, wie er Gollum auf die Leinwand bringen soll. Nur eines war klar: Ein Schauspieler in Maske ist es nicht. Andy Serkis überzeugt Jackson sofort. Man bedenke: Die Stimme von Gollum ist im Original NICHT verfremdet. Dies ist 100 % Andy Serkis.

Nach einigen Wirrungen kommt Andy in Neuseeland an und Jackson holt ihn ans Set, damit er Gollum spielt (sehr zur Überraschung von Elija Wood und Sean Austin). Es wurden alle Szenen zunächst mit Serkis und danach ohne ihn aufgenommen. Mehr und mehr gewinnt Serkis Einfluss auf die Gestaltung und das Wesen von Gollum. Er musste dann alle Bewegung und Mimik vor Bluescreen machen, die dann auf das Gollum Modell übertragen wurden. Das wurde so in dieser Form noch nie für den Film gemacht und es mussten eine Reihe ganz neuer Programme geschrieben werden. So erfährt man alle Schritte, die nötig waren, um Gollum zu erschaffen.

Gollum ist auch ein persönliches, fast autobiografisches Buch. Andy Serkis beschreibt nicht nur seine Arbeit mit Jackson uns seinen Team sondern auch sein persönliches Leben, seine Wünsche und seine Ängste. So schreibt er z. B., wie seine Frau mit dem ersten Kind nach Neuseeland zieht. Man kann richtig nachvollziehen, wie es ihm damals ergangen ist und wie es wohl ist, wenn man als Schauspieler an eine so gewaltigen Projekt mitarbeitet.
Ich gebe dem Buch 10 von 10 Punkten.

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