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Das Blut des Schwarzen Löwen (Imperium der Drachen, Band 1)

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Reihe: Imperium der Drachen (Band 1)
Titel: Das Blut des Schwarzen Löwen
Autor: Bernd Perplies
Buch-/Verlagsdaten: Egmont INK, November 2014, Paperback, 477 Seiten, ISBN: 978-3-86396-070-4

Eine Besprechung / Rezension von Stefanie
(weite Rezensionen von Stefanie auf fictionfantasy finden Sie hier oder auf ihrem Blog Casus' Bücherwelt)

Inhalt:
Nachdem der Fischer Bourabas Iolan als Baby aufgenommen hat, ist dieser glücklich mit den anderen beiden Kindern Markos und Mirene im Fischerdorf Efthaka aufgewachsen. Doch am Tag seiner Seeweihe ändert sich sein Leben komplett, denn plötzlich tauchen Soldaten auf und zerstören Iolans Heimat. Mirene und er können nur knapp mit Hilfe des Quano-Theurgen Arastoth entkommen, der ihm die Wahrheit über seine Herkunft enthüllt.

Meine Meinung:
"Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen" ist der spannende Auftakt zu Bernd Perplies' neuer High Fantasy-Reihe um die drei Geschwister Iolan, Markos und Mirene, welche im Cordurischen Reich leben.

Die Welt Yeos, die der Autor hier entworfen hat, fand ich sehr interessant. Diese besteht aus einer einzelnen riesigen Landmasse, welche eine riesige Wasserfläche, den Inneren Ozean, umschließt. Hier leben neben den Menschen noch verschiedene andere Völker: die Borden, die den Zwergen ähneln, die Sidhari, die an Dunkelelfen erinnern, die Qanish und die Dyracher. Auch wenn wir noch nicht alle Völker so genau kennen lernen, hat der Autor es geschafft, dass ich mir zu jedem eigene Vorstellungen machen und sie voneinander unterscheiden konnte.

Zu Beginn der Geschichte gab es, wie man es von anderen High Fantasy Romane auch kennt, noch sehr viele Namen auf einmal, doch ein Personenverzeichnis am Ende des Buches hilft einem hier, sich die verschiedenen Leute einzuprägen, so dass man sie schnell auseinander halten kann. Auch sehr hilfreich war die schön gestaltete Karte, mit der ich die Reise der drei Geschwister gut mitverfolgen konnte.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass wir Personen auf ihrem Weg begleiten können. Iolan, der noch ahnungslos ist, was seine wahre Herkunft angeht. Markos, der sich nach dem Angriff auf die Suche nach seinen Geschwistern macht. Selbst aus der Sicht von Arastoth, bei dem man nur ahnen kann, was er jetzt wirklich mit Iolan vorhat, und des Königs von Cordur, welcher das Bestreben hat, sein Reich weiter zu vergrößern, erleben wir einige Abschnitte. Solche Perspektivenwechsel mag ich immer sehr gerne und auch in diesem Fall haben sie die Geschichte noch spannender gemacht. Auf diese Weise bekommt man einen kleinen Einblick auf die Pläne und Intrigen der einzelnen, erfährt aber gerade nur so viel, um neugierig zu werden.

Die Drachen, auf die man sich natürlich durch Titel und Cover freut, kommen in diesem Buch zwar noch ein wenig zu kurz, doch dies wird sich in den nächsten Teilen garantiert noch ändern. Wer also auf Drachen aus ist, sollte das Buch nicht gleich enttäuscht wieder weglegen, sondern erst mal abwarten, was die Geschichte noch so bereit hält.

Fazit:
"Das Blut des Schwarzen Löwen", der erste Teil von Bernd Peplies' neuer Reihe "Imperium der Drachen", bietet alles, was einen High Fantasy Fan begeistert: eine interessante Welt, verschiedene Völker, Kämpfe, Magie und vor allem schön viele Intrigen. Mich hat die Geschichte voll und ganz in ihren Bann gezogen und ich war schon fast enttäuscht, als ich sie beendet hatte. Daher vergebe ich alle 5 Muscheln und warte gespannt auf Teil 2.

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