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Phantast
| Jurassic Park: Vergessene Welt (Jurassic Park 2) |
| Film - Fantasy (F) | |||||
Gäbe es eine Rangliste jener Filme, die mich am meisten enttäuschten, wäre dem zweiten Film der Kursivan Jurassic Park -Reihe ein Spitzenplatz sicher. Doch der Reihe nach: Einer der Überlebenden der Dino-Attacken aus Teil 1, Ian Malcolm (Jeff Goldblum), wird von John Hammond (Richard Attenborough) in ein Geheimnis eingeweiht: Nur wenige Meilen von der Isla Sorna, wo der Kursivan Jurassic Park zerstört wurde, entfernt liegt jene Insel, auf welcher die Dinosaurier gezüchtet wurden. Hammond möchte, dass Malcolm mit einem Forscherteam eine Dokumentation über die dort lebenden Dinosaurier möchte und die Öffentlichkeit über deren Existenz aufklärt um zu verhindern, dass sein Neffe Peter Ludlow (Arliss Howard), welcher inzwischen die Macht über InGen erlangt hat, die Dinosaurier einfängt und an finanzstarke Unternehmen verkauft, um InGen zu sanieren. Malcolm ist davon wenig begeistert und weigert sich, die Reise anzutreten - doch als Hammond ihm erklärt, wen er bereits auf die Insel geschickt hat, erklärt er sich zu dieser Expedition bereit: Ausgerechnet seine Freundin Sarah Harding (Julianne Moore), eine Verhaltensforscherin, weilt seit Tagen auf der Insel - und jeglicher Kontakt zu ihr ist abgebrochen. Zugegeben, auch der erste Teil hat sich nicht durch eine verblüffend gut durchdachte Storyline ausgezeichnet. Allerdings muss man das Drehbuch von JP 2 dahingehend hinterfragen, ob sich dabei überhaupt jemand was gedacht hat. Streckenweise verschwindet der Film schlichtweg in den Plötlöchern, die gravierend und zahlreich sind. Doch leider überwiegen die negativen Aspekte: Völlig unnötig und ganz offensichtlich an ein jugendliches Publikum gerichtet ist die Figur von Ians Tochter Kelly. Die Frage, wie dieser zu einer Tochter, noch dazu einer schwarzen kommt, bleibt völlig unbeantwortet. Da JP 2 auch zeitlich an Kursivan Jurassic Park anknüpft, muss es sich um eine Adoptivtochter handeln bzw. sie muss einer gescheiterten Beziehung entstammen. Apropos: So grandios die Dinosaurier über weite Strecken des Filmes dargestellt werden, so lausig sind das T-Rex-Baby sowie ein Stegosaurus-Junges animiert. Speziell zweiteres könnte direkt aus den 70er Jahren stammen. Und das enttäuscht, denn seine Eltern sind wiederum großartig animiert. Am meisten Wert wurde natürlich auf die T-Rex gelegt. Hoffentlich erkennt Hollywood bald, dass Effekte alleine keinen guten Film machen. Eine trügerische Hoffnung, denn solange diese Art Filme Gewinne in dreifacher Millionenhöhe allein durch ihren Namen garantieren, wird sich daran wohl kaum etwas ändern! Jurassic Park - Die vergessene Welt - die Rezension von Andreas Lazar
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


