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| Der Fremde (Canis lupus niger, 1. Band) |
| Buch - Fantasy (B) | |||||
Dies ist das Buch mit den Abenteuern von Wanja Bajarin. Wanja entstammt einer Kultur, die ähnlich den Mongolen mit ihren Herden über die Steppenlandschaft zieht, und ist ein Reisender. Nach einem Zerwürfnis mit seinen Eltern und Geschwistern zieht er seit Jahren durch die Lande, um Land und Leute kennen zu lernen. Bei dieser Reise kommt er zu einem König, der eine Belagerung durchführt. Das mittelländische Reich des Königs hat Probleme mit einem abtrünnigen Vasallen. Wanja gibt dem König, den er für sehr sympathisch hält, weil sich auch die Bauern und Krieger lobend über ihn äußerten, einen Tipp, wie er die Burg schneller erobern kann. Damit macht er sich bei den königlichen Beratern unbeliebt. Innerhalb kurzer Zeit wird die Burg erobert. Kurz darauf wird eine Adlige des Königs entführt. Die Entführer sind jedoch riesige, fledermausähnliche Geschöpfe. Lediglich Wanja macht sich daran, die Verfolgung aufzunehmen. Tagelang reitet er mit seinem Pferd im vollen Galopp hinter den davonfliegenden Tieren her. Dennoch gelingt es ihm, die Dame Valeria Escarenza, Herzogin von Tarazona, nach Wochen der Verfolgung zu befreien. Für die beiden beginnt nun eine lange Rückreise, denn ohne Pferde wird es ein langer Weg zurück. Dieser Weg ist nicht ganz ohne Gefahren. Die beiden Personen treffen auf Feind und Freund. In dieser Reihenfolge. Was zur Folge hat, dass sie nicht nur auf dem Weg in die Heimat, sondern zugleich auf der Flucht sind. Zwischen den beiden läuft nicht alles gut. Fasst die Dame zuerst etwas Vertrauen zu Wanja, verliert sie es, weil sie den Einflüsterungen eines alten Feindes von Wanja erliegt. Erst nach der Flucht findet sie wieder zu ihm. Sie treffen auf Zigeuner, Händler und andere, die ihnen wohlgesonnen sind, Räuber und Stadtwachen, die sie um ihr Eigentum erleichtern - jeder auf seine Art. Und anderes mehr.
Der Fremde - die Rezension von Ina Peters
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Hits: 2766 Kommentare (3)
![]() geschrieben von Justin Gärtner, Juli 30, 2010
Dieses Buch habe ich vor einenm halben Jahr aufgrund der sehr positiven Leserrezensionen bei amazon gelesen und bin begeistert. Anders als Herr Schreiber sehe ich keine logischen Fehler. Die Autorin schreibt mit einer Sachkenntnis, die eines historischen Romans würdig wäre, über Menschen und deren Leben im Mittelalter. Die Geschichte ist ungeheuer spannend, die Menschen lebendig und nachvollziehbar. Die ganze Zeit über hat man das Gefühl, den Personen so nahe zu sein, dass man sie anfassen könnte, und die Landschaft praktisch sehen zu können. Gegen Ende wird der weitere Verlauf der Geschichte ein wenig vorhersehbar, das Happy-End scheint unvermeidlich. Aber obwohl die Geschichte des ""Fremden"" in sich abgeschlossen ist, bleiben noch viele Fragen offen. Zum Beispiel diese: Was wird aus dem Antagonisten, der für seine Taten völlig ungeschoren blieb? Wird man den Charakteren, die man in diesem Buch kennen gelernt und in sein Herz geschlossen hat, wieder begegnen - dem eleganten, orientalischen Prinzen Arjunah, dem tapsigen Knecht Klaus, dem bärbeissigen Straßenräuber Gernot, der Kräuterfrau Ortrun, den Nordleuten und den Angehörigen aus dem fernen Heimatland des ""Fremden""? Die auf der Homepage der Autorin (http://canis-lupus-niger.de/) angekündigte Fortsetzung erwarte jedenfalls nicht nur ich mit Spannung. ""Der Fremde"" ist ein Buch, das zu Recht für das Finale des Deutschen Phantastik Preises 2010"" nominiert wurde. Und Heike Korfhage ist eine Autorin, die man im Auge behalten sollte.
geschrieben von Eisenbieger, Mai 10, 2011
Bei diesem Roman handelt es sich um ein Werk, das überrascht, weil es viele gängige Klischees nicht erfüllt, obwohl es damit spielt. Gefällig geschrieben und fesslend. Sehr nette Abwechselung!
geschrieben von M. S., Celle, Mai 10, 2011
:thumbsup: Schriftstellerisch ist das Buch von Heike Korfhage noch ein wenig unausgereift, aber es zeigt höchst lesenswerte Ansätze. In der kunstvollen Erzählweise des ausgehenden 19. Jahrhunderts, zum Beispiel eines Karl May, aber in der schönen und gefälligen Sprache von Cornelia Funke geschrieben, fesselt das Buch seine Leser um ihnen die Welt des Mittelalters mit all seinen Ausgrenzungen und Einschränkungen erlebbar zu machen. Kein historischer Roman, aber ein Roman, der miterleben und mitfühlen lässt.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


