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Phantast
| Marvel Zombies Collection |
| Comic - Amerikanische Comics | |||||
Spätestens seit George A. Romeros Film „Night of the Living Dead“ (1968) torkeln Zombies unter unser aller Augen durch diverse mediale Landschaften. Im Comic-Genre allerdings sollte der große Durchbruch erst im Jahre 2003 erfolgen, als der US-amerikanische Image-Verlag das erste Heft der grandiosen, überaus erfolgreichen Schwarzweiß-Serie „The Walking Dead“, verfasst von einem Autor namens Robert Kirkman, veröffentlichte. Marvel Zombies (Dead Days, Vol. 1, Vol. 2) Marvel Zombies vs. Army of Darkness Augenfällig ist zunächst, dass die Reihenfolge der Storys dieses Sammelbandes zwar der Veröffentlichungshistorie entspricht, in der Chronologie der Handlung jedoch „Marvel Zombies vs. Army of Darkness“ an erster Stelle steht, gefolgt von „Marvel Zombies Dead Days“, „Marvel Zombies (Vol. 1)“ und „Marvel Zombies (Vol. 2)“. Dass man mit seinem Lesen dennoch der Veröffentlichung folgen sollte, hat einen ganz einfachen Grund: der Einstieg wird dadurch wesentlich brachialer bzw. brutaler ... und um nichts anderes geht es ja. Das Artwork - jedenfalls der Teil, für den Sean Phillips verantwortlich zeichnet - ist mit seinen tiefen Verschattungen und den rauen Schraffuren grandios düster und damit eine perfekte Umsetzung Kirkmans kranker Ideen. Verglichen damit, fällt der „Army of Darkness“-Part, für dessen Visualisierung Fabiano Neves maßgeblich - wenn auch nicht alleine - zuständig zeichnet, wegen des deutlich glatteren Duktus atmosphärisch spürbar ab, ist für sich genommen aber immer noch ein sehr guter, stimmiger Ansatz. In editorischer Hinsicht wird dieser außergewöhnliche Sammelband durch eine umfangreiche Cover-Galerie abgerundet, in der jedes Cover einem kleinen Orgasmus gleichkommt - jedenfalls wenn man auf Morbidität und Zerfall steht -, ein Bild jedoch alle anderen überstrahlt: das Dynamite Exclusive Variant Cover zu Ausgabe 3 des „Army of Darkness“-Crossovers, welches eine künstlerische Zombie-Reminiszenz an Jim Starlins bahnbrechende Graphic Novel, „The Death of Captain Marvel“ darstellt. Fazit: 400 Seiten reine Fleischeslust! 400 Seiten großes Fressen! Für Genre-Fans ein Sattmacher.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


