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McCoys Träume (Star Trek, Band 37)

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Reihe: Star Trek, Band 37
Titel: McCoys Träume
Originaltitel: Dreams of the Raven
Autor: Carmen Carter
Übersetzung:
Buch/Verlagsdaten: Heyne Verlag 1992, 264 Seiten, ISBN-13: 978-3453058248

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Die Enterprise kommt mehreren Handelsschiffen der Frenni zu Hilfe, die in einem zwischen Föderation und Klingonischen Reich umstrittenen Sektor einen Notruf aussenden. Angeblich sind sie von einem klingonischen Schlachtkreuzer aufgebracht worden. Der kürzlich geschlossene Friedensvertrag mit den Klingonen scheint ernstlich in Gefahr zu sein. Als sich die Enterprise den Handelsraumern nähert, wird sie hinterrücks von diesen angegriffen und schwer beschädigt. Während des Kampfes verletzt sich der Bordarzt McCoy schwer am Schädel und verliert seine gesamten Erinnerungen der letzten 25 Jahre - inklusive seines medizinischen Wissens und der Freundschaft zu der Führungscrew des Raumschiffs. McCoy hält sich für einen jungen Landarzt im ersten praktischen Jahr - der niemals an Bord eines Raumschiffes gehen würde. Er wird von Dr. Dyson behandelt, einer jungen Assistenzärtin, in die sich McCoy im Laufe der Zeit verliebt.
Währenddessen beginnt Kirk mit der schwer beschädigten Enterprise die Ermittlungen, was hinter dem Angriff der Frenni steckt - offenbar sind weder diese noch die Klingonen in den Angriff verwickelt, sondern eine dritte Rasse...
Carmen Carter schreibt schlecht. Sorry, wenn ich das gleich in den Raum werfe, jedoch ist die ganze Tragik um McCoys Gedächtnisverlust, seine beginnende Beziehung zu Dyson, seine in der Vergangenheit liegenden Probleme und die Schwierigkeiten, die er in der vor ihm liegenden Zukunft/Gegenwart hat, so flach, so zweidimensional, so grau geschildert, dass die einzige Regung, die man während der Lektüre des Buches verspürt, der Drang zum Klo ist. Carter verbeißt sich derart in das weinerliche Gejammere des Doktors, dass die Jagd nach dem Fast-Vernichter der Enterprise schon fast zur Nebensache gerät. Aber auch diese Handlungsebene taugt nicht für Spiel, Spaß und Spannung. Die Frenni - wohl eine schlechte Kopie der Ferengi - interessieren nicht, der anfängliche gute Einstand der Klingonen wird im Rest des Buches ignoriert und die ominöse dritte Rasse ist wirklich doof. Sorry, Frau Carter, das ist kein Buch, das man empfehlen kann.

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