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Phantast
| Die Minimenschen, Maxiausgabe Band 1 |
| Comic - Europäische Comics | |||||
Mittlerweile ist die Ehapa-Comic-Collection fast schon zum Synonym für ambitionierte Gesamtausgaben nicht nur frankobelgischer Comic-Klassiker geworden, welche man dem Genre der Funnys zuordnen kann. Neben einer großen Palette von Walt-Disney-Publikationen sind es Serien wie Asterix, Lucky Luke, Isnogud oder nun auch die Minimenschen, die dem Freund leichter Comic-Unterhaltung Herz und Geldbeutel aufgehen lassen. Das Leben der Einwohner der kleinen, im Grunde durch und durch durchschnittlichen Stadt Rajevols, die vor allem wegen ihrer ruhigen Lage der Standort eines wissenschaftlichen Forschungszentrums wurde, ging seinen ganz normalen, unaufgeregten Gang, bis eines Tages ein Nachwuchsforscher ein geheimnisvolles Meteoritenstück mitbrachte, das schon bald ein bizarres Ereignis in Gang setzen sollte: Jede Person, die das Gestein berührte, schrumpfte Tags darauf auf Streichholzgröße; ebenso erging es jenen, die in Kontakt mit den „Infizierten“ kamen; und so dauerte es nicht lange bis ein großer Teil der Bevölkerung Rajevols aus winzigen Menschen bestand. 1. Alarm in Eslapion (Alerte à Eslapion-sous-Rajevols, 1967) 2. Auf der Flucht (Les évadés, 1968) 3. Der lachende Mini (Le petit homme qui rit, 1968) 4. Der Hahn im Korb (Le coq en pâte, 1969) 5. Ostern für Kinder (Des Pâques pour deux enfants, 1969) 6. Minimenschen ganz groß (Des souris et des petits hommes, 1969) Als Epigone des großen André Franquin, der zusammen mit Hergé - dem Vertreter der „Ligne Claire“ - stilbildend für das Gesicht des europäischen Comics gewesen ist, steht Pierre Seron ganz in der Tradition der École Marcinelle, einer nach dem belgischen Verlagsort des Spirou-Magazins benannten Malschule, die sich oft durch knollnasige Figuren sowie einen sehr leichten, fast schon beschwingten Pinselduktus auszeichnet. Regelrecht ärgerlich und in diesem Preissegment letztlich nicht tolerierbar ist die editorische Qualität des ersten Bandes. Das uninspirierte Vorwort Achdès nimmt man noch hin, zumal für die folgenden Ausgaben ein informativerer redaktioneller Teil in Aussicht gestellt wird, die schlechte Druckqualität ab Seite 39 jedoch ist ein Unding. Unscharfe Konturen und verwaschen wirkende Farben vergällen selbst wohlwollenden Lesern einen großen Teil des Spaßes. Mir persönlich ist es unerklärlich, wie es das Album trotz solcher drucktechnischer Mängel an einer hoffentlich existierenden internen Qualitätssicherung vorbeigeschafft hat. Fazit: ein frankobelgischer Funny-Klassiker, der zwar nicht die inhaltliche Qualität vieler vergleichbarer Serien besitzt, dessen beschwingtes, unterhaltsames Artwork ihn jedoch zu einer Empfehlung machte, würde dem die schlechte Druckqualität nicht entgegenstehen. Hier geht es zur "Die Minimenschen" Übersicht
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


