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Der Dämon (Ranma ½ #18)

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Serie / Zyklus: Ranma ½ #18
Titel: Der Dämon
Manga, Text & Zeichnung: Rumiko Takahashi
Verlag / Buchdaten: Feest Comics, 2000, Taschenbuch

Eine Besprechung / Rezension von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).

Enthält die Kapitel:
178. Frühlingsdämon.
179. Dämonenlatein.
180. Finde Akane!
181. Akanes Rettungsteam.
182. Die Wasserfestung.
183. Die heissen Quellen.
184. Siedende Rache.
185. Ein dehnbarer Vorteil.
186. Namen sind Schall und Rauch.
187. Zurück in die Zukunft.
188. ...und hin und her und hin...

 

Inhalt:
Ein Unbekannter greift gezielt alle Gestaltenwechsler in der Gemeinde an. Hat er sie besiegt, lässt er sie bewusstlos mit einem Nylonstrumpf als Zeichen zurück. Der Angreifer entpuppt sich als Mensch mit einer dämonischen Wechselgestalt. Es stellt sich heraus, dass er nach und nach alle aufsucht, die bei den magischen Quellen waren. Als nur noch Happosai übrig bleibt, entführt er Akane um an diesen heranzukommen.
Ranma zieht, gefolgt von allen anderen, los um sie zu befreien.
Ihr Gegner scheint mit allen Wassern gewaschen und ist selbst in seiner menschlichen Form für einen allein nicht zu besiegen. Schliesslich erkennen sie das und gehen gemeinsam gegen den Unbekannten vor.
Nach ihrem Sieg hören sie sich die verblüffende Geschichte des Gestaltenwechslers an. Nicht nur das er seine dämonische Gestalt Happosai zu verdanken hat, nein, Happosai bedachte ihn auch noch mit einem Namen: Nylonstrumpf Taro.
Nun könnend die anderen Taro verstehen und wollen ihm zu einem neuen Namen verhelfen. Diesen kann er jedoch nur von Happosai bekommen...

Endlich mal wieder ein Band, der nur aus einer Geschichte besteht. Das gibt Takahashi die Möglichkeit die Hauptakteure ausführlicher darzustellen, was Ranma, Akane und Co gut tut. Waren sie mit der Zeit doch beinahe zu Witzfiguren verkommen.
Die Zeichnungen sind durchweg gelungen und Taro ist eine sehr schön gezeichnete Figur. Über seine Wechselform lässt sich streiten, aber wenn man in der Quelle des Yeti auf einem Stier mit Aal und Kranich in der Hand gebadet wird, dann ist klar, dass da etwas Seltsames raus kommt.
Der grummelige Charakter des Taro wird konsequent durchgezogen und je mehr man ihn kennenlernt, desto bedauernswerter wird er. Der Beschluss der anderen, ihm zu helfen ist nur logisch. Happosai wird als das Ekel dargestellt, das er ist. Als er am Ende des Bandes seinen wohlverdienten Abgang (vorläufig) erhält, ist der Leser froh!

Von mir 7 von 10 Punkten.
- Mai 2004 -

 

Ranma ½ - Übersicht