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Selbstvorstellung Gloria H. Manderfeld (Asarea)

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Selbstdarstellung schreiben ... ehrm ja. Sind wir nicht alle auf eine gewisse Weise Selbstdarsteller? Ich tue mich mit Erzählungen über meine Person immer etwas schwer, sei es, weil ich im realen Leben lieber beobachte und schweige, sei es, weil ich der Ansicht bin, dass es über mich nicht viel Spannendes zu berichten gibt, das typische everyday-life eben. Aber diese Seite soll ja mehr über mich verraten als nur meine Ansichten. :)

Geboren wurde ich am 08. 10. 1979 in Hamburg-Altona, man verpasste mir neben dem Familiennamen Manderfeld auch die beiden Vornamen Gloria Helena, und als es meine Eltern in den Süden verschlug, wuchs ich auf dem breiten Land auf, zwischen malerisch-stinkenden Bauernhöfen, Getreidefeldern mit ganzjähriger Jaucheeindeckung und langen Wegen zum nur bis Samstag mittag fahrenden Bussen. Klingt genauso spannend, wie es war - aber man gewöhnt sich an alles, und vielleicht war diese Art Aufwachsen auch die beste Möglichkeit, sich gedanklich Flügel wachsen zu lassen. Nach dem Abitur auf dem einzigen Gymnasium im Umkreis hat es mich zuerst nach Mannheim verschlagen, weil ich Jura studieren wollte - in der Annahme, dass dieses staubtrockene Fach das Beste für mich sei, um mir eine Zukunft zu sichern. Ein paar Jahre und Umzüge später bin ich nun bei alter und mittelalterlicher Geschichte in Richtung Magister Artium gelandet und bin damit weitaus zufriedener - letztendlich ist auch die Welt der Geschichte eine phantastische, nur mit dem Unterschied, dass alles irgendwann mal passiert ist und dass aus der heutigen Zeit Autoren fleißig aus der Geschichte klauen und das dann als Eigenkonstrukt verkaufen. ;)

Die Liebe zu fremden Welten begann bei mir sehr früh - zum einen durch die Comicserie Yoko Tsuno, die ich stolz in schweißfeuchten Händen aus der städtischen Leihbibliothek nach Hause trug, um dort die blauhäutigen Vineaner zu bestaunen - zum anderen durch die PM-Hefte-Sammlung meiner Eltern, in denen spannende Sachen über ägyptische Pharaonen und römische Despoten ebenso zu finden waren wie irgendwelcher wissenschaftlicher Krams. Yoko Tsuno hat mir als Kind sehr imponiert - genug, um selbst mit dem Zeichnen zu beginnen und die Abenteuer mit zu erleben, die dieser fiktiven Figur so alle passiert sind. Irgendwann habe ich dauernd gezeichnet und konnte mir das als Hobby nicht mehr aus meinem Leben wegdenken, genausowenig wie das Lesen von Büchern aller Arten. Seit ich genug Taschengeld bekam, um mir Bücher kaufen zu können, habe ich das auch getan und bei Umzügen jedes Mal bitter bereut - weniger Kleidung als Bücher zu haben ist schlecht, wenn man den ganzen Kram schleppen muss.

Aufgewachsen bin ich mit Star Trek - The next Generation im Fernsehen, damals lief das noch im ZDF, immer Freitags, und auf die Freitage habe ich mich immer sehr gefreut, begann dann auch, mich für alles andere Trek-lastige zu interessieren und bin heute noch mehr oder minder begeisterter Fan. Voyager war nicht mehr wirklich mein Ding, mit Enterprise konnte ich mich viel mehr anfreunden - aber das haben leider einige Programmdirektoren anders gesehen. Tja - Babylon 5 und Star Wars kamen erst mit den Jahren, und inzwischen finde ich mich bei beiden Universen besser zurecht als bei Star Trek, vielleicht auch deswegen, weil die Konflikte und Geschichten dort vielschichtiger und realistischer gehandhabt werden. Dasselbe ist mir bei Fantasy mit der Zeit so gegangen, eine gewisse Abwendung von kuscheliger, heldenhafter High Fantasy, hin zur brutalen, grausamen Mittelalterfantasy, wie man sie in George R.R. Martins 'Das Lied von Feuer und Eis'-Reihe finden kann.

Aber letztendlich steht das alles hinter meinen Leidenschaften Zeichnen und Schreiben weit zurück - ich bin nicht damit zufrieden, nur zu konsumieren, ich möchte selbst erschaffen und tue das, wann immer möglich. Langweilige Vorlesungen sind ideal, um Zeichnungen zu machen, ebenso sitze ich meist vor dem Fernseher, lasse mich ein bisschen berieseln und zeichne nebenher - wie auch in Cafés, im Zug, überall, wo man halbwegs ruhig sitzen und arbeiten kann. Das Schreiben hat sich erst entwickelt, als ich Zugang zur großen, weiten Welt des Internets erhielt, während meines ersten Studienjahrs - und seitdem lässt es mich genausowenig los wie das Zeichnen - ich nehme an zwei Rollenspiel-Play-By-Email-Szenarien teil und verbringe doch einen guten Teil meiner Freizeit damit, über meine Charaktere zu schreiben bzw. schriftlich mit anderen zu interagieren - dazu noch kleinere und größere Storys, die vom Rollenspiel losgelöst sind. Grundsätzlich aber sind sowohl meine Zeichnungen als auch meine Storys sehr vom Rollenspiel geprägt, und es macht mir auch nach Jahren noch immer wieder Spaß, neue Charaktere zu erfinden, neue Geschichten zu schreiben - es reift auch ein kleiner Plan, die ganzen Charaktere einmal zu nutzen, um ein Buch zu verfassen, Mittelalterfantasy natürlich, was sonst. Aber das ist noch nicht fertig geplant ...

Hier bei Fictionfantasy.de kennt man mich wohl als eifrige Bilder-in-die-Galerie-Stellerin, als Kommentare-schreiberin und manchmal verfasse ich auch selbst eine Rezension - ich werde mich in Zukunft dem Spielesektor zuwenden, weil das meine dritte Leidenschaft am ehesten abdeckt - Rollenspiele auf PC-Game-Basis, seien sie nun online oder nicht. In meinem realen Leben bändige ich meine Katze und meinen Freund - in jeweils variabler Reihenfolge, je nach Tageszeit - und versuche, irgendwann als Historikerin Fuß zu fassen, falls ich dann noch nicht als Zeichnerin/ Illustratorin oder Buchautorin reich und berühmt wurde.
Wem das alles noch nicht reicht, den lade ich zu einem kleinen Besuch auf meiner Homepage ein, Art Gallery und einiges an Lesestoff inclusive:
http://www.asarea.de

 

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