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Startseite - Comic - Amerikanische Comics - Sergio Aragones Stomps Star Wars
Sergio Aragones Stomps Star Wars
Comic - Amerikanische Comics

Reihe: Star Wars
Titel: Sergio Aragonés Stomps Star Wars
Zeichnungen & Text: Sergio Aragonés und Mark Evanier
Farben: Dave McCaig
Verlag: Dark Horse Comics, Januar 2000, 32 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Sergio Aragonés und sein Kollege Mark Evanier befinden sich auf dem Weg zu den LucasArts Studios, um dort die Konzeption eines Star-Wars-Comicheftes zu besprechen. Kurz bevor sie die Studios betreten, beobachten sie, wie ein renitenter Eindringling von einer wie Sturmtruppen gekleideten Sicherheitstruppe entfernt wird. Dieser wird am Ende des Comics noch eine wichtige Rolle spielen ...
Die beiden Comicautoren werden von einer Angestellten durch die heiligen Hallen geführt. Sie erklärt ihnen, dass gerade die alten Filmrollen digital aufgenommen und restauriert werden. Aragonés ist etwas zu neugierig mit der entsprechenden Aufnahmekamera und - blitz - kazong! - befindet er sich urplötzlich inmitten des Star-Wars-Filmes wieder.
Zwar ist Sergio glücklich, mit den von ihm so geliebten Charakteren zusammentreffen zu können, jedoch häufen sich die Probleme. Leia Organa schickt ihn kurzerhand in das Cockpit eines X-Wing - was er gut meistert, da er das passende Videospiel oft genug daddelte. Yoda weigert sich, ihn in der Macht auszubilden, und Chewbacca hält ihn nur aufgrund seines Schnurbartes für einen Wookie ... Wie kann Evanier ihm helfen, den Film zu verlassen? Und was hat der zwielichtige Eindringling vor, der fleißig LucasArts mit Bomben schmückt?

Schlag auf Schlag folgen Szenen aus den ersten zwei Filmen, die gekonnt parodiert werden und bei denen man merkt, dass Sergio Aragonés mit Herzblut bei der Sache ist. Ich war erstaunt, einen Künstler, den ich bislang nur aus den MAD-Magazinen und dort seine recht simpel gehaltenen Comics kannte, mit so viel Liebe zeichnen zu sehen. Wenn ich beispielsweise den fast über zwei Seiten gehenden Panel mit der Übersichtsaufnahme von Bespin heranziehe, so finden sich viele winzige Details, korrekt umgesetzte Star-Wars-Gadgets und zudem eine tolle atmosphärische Farbgebung. Weit mehr als ich erwartet habe!
Stolpert sich der Comics bezüglich der Gags anfangs etwas über etliche Hindernisse, so kommt er im Laufe des Heftes gut in Fahrt und stellt schlussendlich eine gelungene Parodie auf das Star-Wars-Universum da. Lustige Angelegenheit - vor allem für zünftige Star-Wars-Fans.

Kommentare (2)Add Comment
Rupert Schwarz
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geschrieben von Rusch, Juli 14, 2010
In den 80ern zeichnete Aragonés die Serie ""Groo der Wanderer"". Dort dürfte er Erfahrung mit diesem Medium gesammelt haben von Groo, dem Barbaren erschienen bei Marvel mehr als 50 Ausgaben. Sergio Aragonés ist einer meiner absoluten Lieblingszeichner. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, wie man einen Witz in Szene Setzt und seine kleinen Witz an den Seiten der MAD Hefte sind Legende. Dieser Comic würde mich brennend interessieren, aber leider bekommt man ihn nicht mehr. Wirklich Schade.
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geschrieben von Khaanara, Juli 14, 2010
Nicht nur das: Er zerstörte auch das Marvel und das DC-Universum im letzten Jahrhundert !

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