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SF Film Blog

X-Men 3: Der letzte Widerstand

Bewertung: 0 / 5

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Titel: X-Men: Der letzte Widerstand
Originaltitel: X-Men: The Last Stand
Regie: Brett Ratner
Drehbuch: Zak Penn
Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Halle Berry (Ororo Munroe/Storm), Ian McKellen (Eric Lensherr/Magneto), Famke Janssen (Dr. Jean Grey/Phoenix), Anna Paquin (Marie/Rogue), Kelsey Grammer (Dr. Hank McCoy/Beast), Rebecca Romijn (Raven Darkholme/Mystique), James Marsden (Scott Summers/Cyclops), Shawn Ashmore (Bobby Drake/Iceman), Aaron Stanford (John Allerdyce/Pyro), Vinnie Jones (Cain Marko/Juggernaut), Patrick Stewart (Professor Charles Xavier), Ben Foster (Warren Worthington III/Angel), Dania Ramirez (Callisto), Ellen Page (Kitty Pryde), Michael Murphy (Warren Worthington II), Shohreh Aghdashloo (Dr. Kavita Rao), Josef Sommer (The President), Bill Duke (Trask), Daniel Cudmore (Peter Rasputin/Colossus), Eric Dane (Multiple Man), Kea Wong (Jubilation Lee/Jubilee), Connor Widdows (Jones), Bryce Hodgson (Artie), Luke Pohl (Flea), Shauna Kain (Theresa Rourke Cassidy/Siryn), Cameron Bright (Jimmy/Leech),
Musik: David Hykes, John Powell
FSK: 12
Laufzeit: 104 min
USA, 2006

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Der Film beginnt furios: Storm, Logan, Rogue, Iceman sowie Colossus und Kitty Pryde kämpfen um ihr Leben. Blitze zucken, Trümmer wirbeln durch die Luft und nur knapp entgeht man Blessuren. Lediglich Logan schein ein wenig zu cool und dies hat einen guten Grund: Wie der X-Men Kenner schon längst begriffen hat handelt es sich um eine Gefahrenraum Szenario und Logan hatte an dieser Trainingseinheit nur widerwillig teilgenommen. Tatsächlich beendet er das ganze, in dem er kurzerhand dem Sentinel Roboter den Kopf abhaut und verärgt Storm sowie einige Kinozuschauer. Zumindest der Mann neben mir hatte die Szene nicht begriffen, denn der Körper des Roboters, des einzige Funktion das Aufspüren und Vernichten von Mutanten ist, war von Rauch und Nebel verdeckt und woher der Kopf kam, den Wolverine abgeschlagen hatte, war nicht klar ersichtlich. Dies war halt eine der Szenen für die Fans der X-Men Comics.

Ok, das war das Intro, doch dann erfolgt der Einstieg in die Geschichte: Scott Summer ist immer noch ganz unten wegen Jean Greys und fährt zum See, wo Jean gestorben war. Doch dort taucht diese wieder auf, mächtiger den je und damit beginnen die Probleme: Als nämlich Storm und Wolverine dort ebenfalls ankommen ist Jean bewusstlos und von Scott keine Spur zu finden. Xavier offenbart Wolverine, dass Jean die stärkste Mutantin ist, der er je begegnet war und er aus diesem Grund ihr Bewusstsein mit einem Gedankenblock eingeschränkt hatte, um zu vermeiden, dass ihre Fähigkeiten außer Kontrolle geraten und sie zu einer Bedrohung für die ganze Welt wird. Währenddessen taucht Magneto wieder auf und führt die Mutanten - seine Brüder gegen die amerikanische Regierung und Worringtion Enterprises. Ein Serum wurde gemeinsam entwickelt, dass einen Gegenmittel für Mutanten darstellt. Doch selbst die X-Men sind erbost, denn keiner von ihnen fühlt sich "krank". Nur Rogue finde den Gedanken, plötzlich Mitmenschen berühren zu können, ohne ihnen weh zu tun, verlocken. Am Ende kommt es zur erneuten Auseinandersetzung zuwischen Magneto und den X-Men, doch Jean Grey stellt die wahre Bedrohung dar: Für die X-Men, die Menschen und die Erde.

Der Film ist als Abschluss einer Trilogie zu verstehen und tatsächlich findet alles ein recht rundes Ende. Natürlich hat man sich ein paar Hintertürchen offen gehalten - will man doch im Fall eines Erfolges die Möglichkeit haben, noch weitere Filme zu drehen. Und darauf kann man hoffen, denn der Film kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Sicherlich haben Fans der Comicreihe mehr vergnügen an den Film als der unbedarfte Zuschauer, denn so manche Szene ist nicht unbedingt verständlich, wenn man die Marvel Reihe nicht kennt. Andererseits bietet der Film genug um jeden zufrieden zu stellen und wie schon in den Vorgängerfilmen wir auf eine gelungene Mischung von Handlung und Action gesetzt. Tatsächlich kommt die Action im Sinne von wilden Aufeinandertreffen von Mutanten in dem Film recht kurz, doch dies fällt einem kaum auf.

Der Cast ist ebenso gut wie in den vorangegangenen Filmen und die Leistungen von Steward, McKellen, Jansen, Jackman und Berry sind tadellos. Aber auch die Nebenrollen wurden wieder hervorragend besetzt, so dass man sich ausnahmsweise mal nicht über hölzerne Schauspielkunst beschweren muss. Die Handlung letztendlich ist eine gelungene Umsetzung zweier X-Men Geschichten, die geschickt kombiniert und modifiziert wurde. Zum Glück wurde dabei nicht auf eine vollkommen detailgenau Umsetzung der Geschichte gepocht, sondern eher versucht, die Grundgeschichte und die Stimmung auf die Leinwand zu bannen und dies ist hervorragend gelungen. Heraus kam eine Geschichte mit Tiefgang und einigen überraschenden Wendungen die erstklassige Unterhaltung bot bis zu letzten Minute.

9 von 10 Punkten.

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