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Phantast
| Auf zwei Planeten |
| Buch - Science Fiction (B) | |||||
Kurd Laßwitz ist der erste bedeutende deutsche Autor, der über eine mögliche andere Welt, eine Zukunftswelt, berichtet. Er ist wahrscheinlich auch der erste Autor, der überhaupt über eine Raumstation schreibt, die a) geostationär über den Nordpol steht und b) die Speichenform von Kubrik 2001 vorwegnimmt. Er wurde am 20. April 1848 in Breslau geboren als zur gleichen Zeit die ersten demokratischen Revolutionen von Baden Württemberg ausgingen. Vielleicht war das ja auch mit ein Schicksalsschlag, denn gerade sein „Auf zwei Planeten“ wurde von den Faschisten als zu „demokratisch“ verboten. Seine Bücher erreichten die jene Bekanntheit seiner zeitgenössischen Kollegen wie H.G. Wells oder gar Jules Verne. Kurd Laßwitz gilt international jedoch als einer der Wegbereiter der utopischen wissenschaftlichen Erzählung. Sein Name steht für Spitzenleistung für Science Fiction in Deutschland. Auf zwei Planeten ist das wichtigste erzählerische Werk von Kurd Laßwitz. Er schildert den Erstkontakt von Menschen, die mit einem Ballon zum Nordpol fliegen und dort mit der hochtechnisierten Welt der „Nume“, wie sich die Marsbewohner selbst nennen, in Berührung kommen. Durch einen Unfall gelangen Menschen auf die Raumstation, die über den Nordpol steht und von dort aus geht es weiter direkt auf den Mars. Das immer lebensfeindlicher werdende Klima auf dem Mars veranlasst die Bewohner, sich eine neue Heimat zu suchen und das ist nun einmal die Erde. Ihr eigentliches Ziel war es, die Erde zu unterwerfen und zu herrschen. Schliesslich kommt es zuerst zu einem Konflikt, dem letztlich eine friedliche Koexistenz folgt, wenngleich die Marsianer immer noch in der Lage wären, die Erde militärisch zu unterwerfen.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


