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Rezensionsübersichten

Rezensionsübersicht: Das Amphora-Projekt

Bewertung: 5 / 5

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Titel: Das Amphora-Projekt
Oriinaltitel: The Amphora Project
Autor: William Kotzwinkle
Übersetzer: Hans Pfitzinger
Buch/Verlagsdaten: Roman, Heyne Science Fiction (2007), ISBN 978-3-453-52219-0, 384 Seiten, 8,95 €

Folgende Rezensionen liegen hierzu bei Fictionfantasy.de vor:

Rezension von Alexander Pechmann
Kotzwinkle ist durch seine Nacherzählung des Spielberg-Films "E.T." zum Bestseller-Autor geworden, doch seine früheren Bücher waren wesentlich interessanter. "Dr. Rat" (1976), aus der Perspektive einer intelligenten Laborratte geschrieben, ist bereits ein Klassiker. Spätere Romane, wie "Ein Bär will nach oben", waren liebenswert und skurril. "Das Amphora-Projekt" liest sich, als habe der Autor viel Spaß beim Schreiben gehabt. Es ist aber weder eine richtige Satire daraus geworden, noch ein sinnvoller SF-Roman.
Fazit: skurriler Humor, originelle Ideen, wirre Handlung. Ein Roman, der in keine Schublade passt und Freunden exzentrischer Lektüre empfohlen werden kann.

Rezension von Rupert Schwarz
Gut, es ist schwer zu sagen, ob nur der Autor selbst einen schwachen Stil vorlegt oder ob der Übersetzer Hans Pfitzinger dem Stil nicht gewachsen war. Für mich jedenfalls war der Roman eine Qual. Zu Beginn dauert es eine ganze Weile, bis man begreift, worum es eigentlich geht. Mit den Protagonisten wurde ich zu keiner Zeit warm, und wenn es einen von ihnen erwischte, dann war mir das herzlich egal. Die Krönung des Ganzen war dann das Ende. Der Roman hört einfach auf. Es gibt keine Zäsur oder einen richtigen Schluss. Und natürlich wurde das ganze Rätsel nicht gelöst - nicht mal ansatzweise. Nein, auf solche Romane kann ich verzichten, und es gelang mir aus den angegebenen Gründen auch nicht, mich auf den Humor so richtig einzulassen. Sicherlich ist dies alles auch Geschmacksache, und ein Anderer mag den Roman hervorragend finden.
4 von 10 Punkten.

Rezension von Erik Schreiber
William Kotzwinkle wurde in Deutschland vor allem mit seinem intergalaktischen Gnom mit Leuchtfinger bekannt, mit E.T. In den Vereinigten Staaten schrieb er bisher achtzehn Kinderbücher und für Erwachsene noch mal so viel. Ihm gelingt es hervorragend, Bücher zu schreiben, die durchaus für alle Altersgruppen geeignet sind. Seine Figuren, die gerade in diesem Buch auftreten, erwärmen die Lachmuskeln der Leser.
(..)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Humoristische Science Fiction ist in der letzten Zeit etwas rar gesät. Zur Zeit sind wieder Military-SF und Space Operas angesagt. Allein aus diesem Grund fällt der Roman bereits auf.

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