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Die Zuflucht ist unter dem Ansturm der Truppen des Gouverneurs gefallen, die Flüchtlinge werden in alle Winde zerstreut. Nachdem im achten Sammelband der Schmerz und der Kampf im Mittelpunkt der Geschichte standen, lässt es Kirkman im aktuellen Storyarc deutlich ruhiger angehen, indem er das Geschehen in der ersten Hälfte quasi zu einem Kammerspiel, zu einem Zwei-Personen-Stück macht, in welchem nicht nur die Beziehung zwischen Vater und Sohn thematisiert wird, sondern einmal mehr glaubwürdige Einblicke in die Psyche der Figuren gewährt werden. Zum Zweiten lässt der Autor nach aller Tristesse und Ausweglosigkeit der vergangenen Ereignisse einen Funken Hoffnung am Horizont aufkeimen, wobei man sich als Leser nicht der Illusion hingeben sollte, dass nun alles besser wird, denn dass Kirkman bereit ist, fast jede seiner Figuren im wahrsten Sinne des Wortes zu vernichten - und den Rest zu verstümmeln -, sollte die Lektüre der bisherigen Bände deutlich gemacht haben. Fazit: deutlich ruhiger und nicht zuletzt auf Grund der feinen Psychologisierung intensiver als der Vorgängerband. Comic-Mainstream auf allerhöchstem Niveau.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


