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Phantast
| Die Rückkehr des dunklen Ritters |
| Comic - Amerikanische Comics | |||||
Bruce Wayne ist in die Jahre gekommen und zog sich nach einem Autounfall ganz zurück. Gotham City ist ihm fremd geworden. Batman ist inzwischen, nachdem Bruce seine nächtlichen Streifzüge aufgegeben hat, zu einer mystischen Figur geworden, von der man gar nicht mehr weiß, ob es sie gab. Doch die Stadt droht im Chaos zu versinken. Banden von Mutanten machen die Straßen unsicher, und die liberale Stadtverwaltung lässt Two Face aus der Anstalt frei - man hält ihn für geheilt, doch Bruce weiß es besser. Er entschließt sich, wieder als Batman aufzutreten, doch die Spielregeln haben sich verändert. Nicht jeder sieht die Rückkehr von Batman als eine gute Sache und die Presse wartet nur auf eine Chance, um ihn als brutalen Gewaltverbrecher zu entlarven. Dies geschieht, als Batman im Kampf den Anführer der Mutanten tötet. Ganz unrecht hat die Presse nicht, denn Batmans Worte "Das ist kein Kampf, Junge, sondern eine Operation und ich bin der Chirurg." sprechen Bände. So wird Batman selbst zum Gejagten, als die neue Polizeipräsidentin ihn wegen Mordes suchen lässt. Doch Batman hat andere Probleme. Der Joker ist aus der Anstalt entflohen und zieht mordend durch Gotham.
Der Comic gliedert sich in vier Sinneinheiten: Was soll man zu dieser Geschichte sagen? Dass sie ganz große Comickunst ist? Dass The Dark Knight Returns ein Meilenstein amerikanischer Comicgeschichte ist? Fest steht, dass man diese Geschichte gelesen haben muss, und zwar aus vielen Gründen. Frank Miller ist zweifellos einer der wichtigsten Comicautoren der 80er, und auch als Zeichner ist sein Ruf hervorragend. Neben Batman hat er auch Daredevil und Wolverine in ganz neue, moderne Richtungen gelenkt. Doch eben diese Batman-Geschichte ist außergewöhnlich. Ein alternder Superheld, der von der Gesellschaft abgelehnt wird? Das war ein ganz neues Konzept. Und ganz ohne Zweifel war der Einfluss dieses Comics enorm für den gesamten amerikanischen Comicmarkt. Doch The Dark Knight Returns ist auch ein Zeitdokument. Es ist ein typischer Comic der 80er Jahre. Die Story ist pessimistisch und düster und geprägt vom auslaufenden kalten Krieg. Reagan als Präsident hat einige Auftritte, und ganz Gotham City ist ein Spiegelbild der 80er. Das muss man sich vor Augen führen, wenn man den Comic liest, denn manches kommt einem heute komisch vor. Würde Miller den Comic heute, fast 20 Jahre später, schaffen, würde dieser ganz anders ausfallen. Aber genau das macht diesen Comic so interessant: Er enthält die Essenz der Comickunst der 80er. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte großartig und vermag den Leser von heute genauso zu faszinieren wie damals. Vor allem diese Geschichte und der daraus folgende Erfolg waren mit Grund dafür, dass Tim Burton seine düstere Version von Batman ins Kino bringen durfte.
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


