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Reginald Bull / Alaska Saedelaere (Perry Rhodan Kosmos-Chroniken 1 und 2)

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Serie/Zyklus: Perry Rhodan Kosmos-Chroniken Bände 1 und 2
Titel / Originaltitel: Reginald Bull / Alaska Saedelaere
Autor: Hubert Haensel
Titelbild: Johnny Bruck
Verlags/Buchdaten: Verlagsunion Pabel Moewig (2000); 496 Seiten; 15,80 €, ISBN: 3-8118-2096-0 / Verlagsunion Pabel Moewig (2002); 496 Seiten; 15,80 €; ISBN: 3-8118-7513-2

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Reginald Bull

Neben Perry Rhodan ist Reginald Bull die älteste Serienfigur der weltgrößten Science-Fiction-Serie. Sich dieser Person zu nähern ist nicht gerade einfach. Reginald Bull wurde von vielen Autoren beschrieben und immer wieder etwas anders. Er war der Begleiter, der Zurückgelassene, der Stellvertreter, der Verlorene. Je nachdem wie es die Serie benötigte, war Bully das Gewissen oder der Trost.
Aus der Sicht des ewigen Zweiten wird die Geschichte der Serie praktisch neu erzählt. Ein anderer Blickwinkel, der Invasionen und Auseinandersetzungen, Expansionen und Flucht in den Mittelpunkt stellt. Bully als die rechte und linke Hand Rhodans war nicht immer damit einverstanden, was sein herrsch-süchtiger Partner trieb. An und für sich ist diese Kosmos-Chronik durchaus ein Buch für Einsteiger. Wer noch nie mit der Perry-Rhodan-Serie in Kontakt stand, kann hier durchaus sein Suchtpotential finden.
Reginald "Bully" Bull, den Busenfreund des Mausbibers Gucky, kann man durchaus als einen Handlungsträger der Serie betrachten. Wenn Perry nicht da ist, hält er die Welt zusammen.
Hubert Haensel gelang es sehr gut, diesen verdrängten Handlungsträger darzustellen und vorzustellen.

Alaska Saedelaere
Eine der schillerndsten Figuren wurde der Unsterbliche Alaska Saedelaere. Zu Beginn war er noch etwas blass und farblos in der Beschreibung. Erst mit seinem Transmitterunfall änderte sich die tragische Figur. Seither trug er eine Maske. Das sich in seinem Gesicht festgesetzte Cappin-Fragment schillerte nicht nur in allen Farben, sondern auch in verschiedenen Dimensionen und trieb jeden, der es sah, in den Wahnsinn. Die typische Theaterfigur des ewigen Verlierers, des einsamen Mannes ohne jegliche Bindung, entwickelte bald so etwas wie ein Eigenleben.
Hubert Haensel beschreibt, ähnlich wie bei dem Vorgängerband um Reginald Bull, das Leben des Mannes in Rückblicken. Von der Jugend bis zum hohen Alter, angehalten durch Zellaktivatoren, lernen wir den einsamsten Mann der Unsterblichenriege kennen. Der Weg, den Alaska zurücklegen muss, bis er selbst zu einem kosmischen Wanderer wird, ist lang. Alaska greift immer wieder in das Schicksal der Menschen ein, auch wenn er nicht immer direkt beteiligt ist. Mit seinem regelmäßigen Verschwinden durch die Zeitbrunnen, die anscheinend nur er kennt und findet, verlässt er für einige Zeit die Serie, um unvermittelt wieder aufzutauchen. Alaska hat eine feine, aber kleine Fangemeinde. Sie fordert immer wieder die Rückkehr in die Serie. Allerdings gelingt die Rückkehr nicht immer.
Eine Zeit lang hatte Alaska wieder sein richtiges Aussehen ohne das Cappin-Fragment. Damit wurde er wesentlich sympathischer geschildert, bis zu dem Augenblick, als er wieder das Cappin-Fragment erhielt. Seither versucht man wieder an die alte, hier im Buch gelungen beschriebene Person heranzukommen. Ohne Erfolg übrigens. Alaska ist eine so vielfältig angelegte Persönlichkeit, dass ein Buch ihn zu beschreiben nicht ausreicht. Diese kurze Besprechung übrigens auch nicht.

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